BERN. Zwei Jahre nach der Verhaftung von Hannibal Gadhafi in Genf bleiben die Beziehungen zwischen der Schweiz und Libyen angespannt. Noch immer gibt es keinen Schweizer Botschafter in Tripolis. Und weder beim Schiedsgericht noch bei der Genfer Justiz gibt es Fortschritte zu vermelden. ... »
BERN. Der Fall von Max Göldi und Rachid Hamdani zeigt gemäss Amnesty International, wie willkürlich die libysche Justiz sein kann. Dies schreibt Diana Eltahawy, Spezialistin für Nordafrika, in einem Bericht über Libyen. ... »
BERN. Die Aussenpolitische Kommission des Nationalrats (APK) hat sich mit den jüngsten Entwicklungen in der Libyen-Affäre befasst. Bundespräsidentin Doris Leuthard und Aussenministerin Micheline Calmy-Rey gaben Auskunft. ... »
BERN. Der Bund hat Pläne zur Befreiung der in Libyen festgehaltenen Geiseln geschmiedet. Dies bestätigte Bundespräsidentin Doris Leuthard, die am Nachmittag vor den Medien eine Erklärung des Bundesrates verlas. ... »
BERN. Die Umsetzung des Aktionsplans zur Normalisierung der bilateralen Beziehungen wollen Libyen und die Schweiz am Freitag in Madrid angehen. Über den genauen Inhalt der Gespräche wollte das EDA nichts sagen. ... »
Max Göldi wirkt ruhig. Sein Gesicht zeigt weder Verbitterung über die verlorenen Jahre in Libyen noch Erleichterung über die lange ersehnte Rückkehr in die Heimat. «Ich bin müde, aber sehr glücklich wieder in der Schweiz zu sein», sagt er. ... »
BERN. Max Göldi hat wenige Stunden nach seiner Heimkehr in die Schweiz vor den Medien gesprochen. Er sagte, er sei «müde, aber sehr glücklich wieder in der Schweiz» zu sein. In Libyen habe er bisweilen in grosser Angst gelebt. ... »
BERN/TRIPOLIS. Die Freilassung von Max Göldi sei bis zuletzt unsicher gewesen, sagte Bundesrätin Micheline Calmy-Rey in Bern. Es habe sich aber ausbezahlt, dass die Schweiz mit internationalen Regierungsmitgliedern «Druck gemacht» habe. ... »
Zwischen Freude und Fragen: Am Tag nach der Rückkehr von Max Göldi in die Schweiz freuen sich beteiligte Bundesräte und EU-Politiker. Die Parteien stellen Fragen. Ins Visier nehmen sie Bundesrätin Micheline Calmy-Rey und Bundesrat Hans-Rudolf Merz. ... »
Nach der Freilassung Max Göldis aus einem libyschen Gefängnis ist die Krise zwischen der Schweiz und Libyen nicht ausgestanden. Göldi konnte das Land noch nicht verlassen. Zwar zeigten Göldis Familie, der Bund und die EU-Vermittler Erleichterung, es war aber auch Skepsis zu spüren. ... »
Max Göldi, seit fast vier Monaten in Libyen im Gefängnis, ist gestern freigelassen worden, wie sein Anwalt Salah Zahaf mitteilt. Er befinde sich in einem Hotel in Tripolis. ... »
Nach dem UBS-GPK-Bericht droht dem Bundesrat neues Ungemach. Die Kritik über den Umgang mit der Libyen-Krise soll noch vernichtender ausfallen. ... »
Der Schweizer Geschäftsmann Max Göldi muss fast die ganze Strafe absitzen, die ihm ein libysches Gericht für angebliche Verstösse gegen Einwanderungs- und andere Gesetze aufgebrummt hat: Göldi kommt demnach am 12. Juni frei, wie sein Anwalt erklärte. ... »
Moritz und Christian Göldi, die Brüder des in Libyen festgehaltenen Schweizers, haben in einem Zeitungsinterview an die libyschen Behörden appelliert, Max freizulassen. Gleichzeitig verteidigten sie den erfolglosen Besuch von Bundespräsident Hans-Rudolf Merz in Tripolis. ... »
TRIPOLIS. Die Situation des in Libyen inhaftierten Schweizers Max Göldi ist nach zwei Monaten Gefängnis - der Halbzeit seiner Haft - unverändert. Er befindet nach Angaben von Amnesty International noch immer in einer Zelle ohne Fenster. ... »
BERN. Max Göldi darf kurz Luft schnappen: Der in Libyen inhaftierte Schweizer hat am Dienstag seine fensterlose Zelle, in die er am Wochenende versetzt wurde, für eine Stunde verlassen dürfen. ... »
TRIPOLIS. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International verlangt, dass Libyen die Haftbedingungen für den in Tripolis inhaftierten Schweizer Max Göldi verbessert. Amnesty zeigt sich besorgt über die Verlegung Göldis in eine fensterlose Zelle. ... »
Die Haftbedingungen von Max Göldi haben sich laut seinem libyschen Anwalt, Salah Zahaf, verschlechtert. Der ehemalige Länderchef der ABB sei am Samstag in eine Gefängniszelle ohne Fenster verlegt worden, in der es auch kein warmes Wasser gebe. ... »
BRÜSSEL. Bundespräsidentin Doris Leuthard erwartet eine baldige Lösung des Konflikts mit Libyen und die Freilassung des in Libyen festgehaltenen Schweizers Max Göldi. Zugleich zeigte sich Leuthard verstimmt über den Druck einzelner EU-Staaten. ... »
BERN. Libyen richtet am Wochenende den Gipfel der Arabischen Liga aus. Muammar Gadhafi dürfte sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, erneut zu einem Rundumschlag gegen die Schweiz auszuholen. Es werde allerdings schwierig, dafür Verbündete zu finden, sagte der Wissenschaftler Hasni Abidi. ... »
BERN. Die Schweiz ist nicht in der EU, hofft aber dennoch ständig auf Hilfe von Europa. Jüngstes Beispiel: Die Libyen-Krise. Führt sie zu einer neuen EU-Beitritts-Debatte? ... »
Libyens Revolutionsführer will das westafrikanische Land zwischen Moslems und Christen aufteilen. Der Brandstiftung aus Tripolis hätte es nicht bedurft: Nigerias Machteliten sind auch ohne Gadhafi dabei, das Land zu destabilisieren. ... »
BRÜSSEL. Der Bundesrat gibt in der Libyen-Krise dem Druck der EU nach und signalisiert die Bereitschaft, die Visa-Restriktionen gegenüber der libyschen Führungsriege aufzuheben. Im Gegenzug erwartet der Bundesrat, dass Libyen die Einreiseverbote gegen Bürger aus dem Schengen-Raum aufhebt. ... »
Die EU-Aussenminister drängen auf eine schnelle Lösung im Konflikt zwischen der Schweiz und Libyen. Unklarheit herrschte über ein mögliches Treffen zwischen EU-Chefdiplomatin Catherine Ashton und den Aussenministern der beiden Länder. ... »
BRÜSSEL. Micheline Calmy-Rey trifft am Mittwoch die EU-Chefdiplomatin Catherine Ashton in Brüssel. Hauptthema des Besuchs der Vorsteherin des EDA wird der Streitfall Schweiz-Libyen sein. ... »
BERN. Neue Vorwürfe aus Tripolis: Der libysche Aussenminister Moussa Koussa unterstellt der Schweiz in einem Interview, die Krise zwischen den beiden Ländern «nicht ernst zu nehmen». Vor allem Aussenministerin Micheline Calmy-Rey kritisiert er scharf. ... »
Die Genfer Regierung wiederholt ihr Bedauern über die Veröffentlichung der Polizeifotos von Hannibal Gadhafi. Sie will diesem für den moralischen Schaden Wiedergutmachung zahlen. ... »
BERN/TRIPOLIS. Die Schweizer Exporte nach Libyen sind fast komplett eingebrochen. Im Februar wurden gerade noch Waren für 4 Millionen Franken ausgeführt. Ob bereits das «totale Handelsembargo» von Machthaber Muammar Gadhafi dafür verantwortlich ist, ist nicht klar. ... »
Die EU erwartet von der Schweiz ein rasches Handeln, um den Konflikt mit Libyen zu lösen. Dafür telefonierte Innenkommissarin Cecilia Malmström mit Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf. Offenbar gab es auch konkrete Forderungen. ... »
BERN/MADRID. Im Streit um Visa-Sperren stellt Libyen nun auch Forderungen an die EU. Tripolis verlangt eine Entschuldigung für das Einreiseverbot in den Schengenraum für Staatschef Muammar Gadhafi und weitere Mitglieder der libyschen Elite. ... »
BERN. Der Kanton Genf bedauert die Veröffentlichung der Polizeifotos Hannibal Gadhafis. Er ist zudem der Meinung, Hannibal Gadhafi stehe deswegen eine angemessene Entschädigung zu. Dies hielt der Kanton Genf in seiner Eingabe an das zuständige Gericht fest, wie die Sendung "10 vor 10" berichtete. ... »
Italien hat im Streit um Schengen-Visa für libysche Bürger den Ton verschärft. Falls es im Konflikt zwischen Libyen und der Schweiz bis am 5. April keine Lösung gebe, werde Italien einen Vorschlag vorlegen, der es Libyen erlaube, das Schweizer Visa-Nein zu umgehen. ... »
ROM. Der Gesundheitszustand des in Libyen festgehaltenen Schweizers Max Göldi hat sich seit dem Haftantritt vor drei Wochen markant verschlechtert. Dies erklärte der Sprecher von Amnesty International (AI), Daniel Graf, auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. ... »
ROM. Der italienische Aussenminister Franco Frattini reist an diesem Montag nach Tripolis. Ziel sei es, einen Ausweg aus der Krise zwischen der Schweiz und Libyen um die Blockierung von Schengen-Visa zu finden, von der auch die Europäische Union betroffen ist, meldete die italienische Nachrichtenagentur Ansa. ... »
In der Affäre Gaddafi hat sich der Ton verschärft. Kurz nachdem in Genf der libysche UNO-Botschafter vor die internationale Presse trat und die Schweiz beschuldigte, Verhandlungen zu verweigern, reagierte Bern ungewöhnlich scharf. ... »
TRIPOLIS. Der in Libyen festgehaltene Schweizer Max Göldi hat bei obersten Gericht Berufung gegen seine viermonatige Gefängnisstrafe wegen illegalem Aufenthalt eingereicht. Dies bestätigte sein libyscher Anwalt Salah Zahaf. ... »
WASHINGTON/TRIPOLIS. Libyen ist bereit, sich wieder mit den USA zu versöhnen. Es akzeptierte am Mittwoch die Entschuldigung eines Sprechers des US-Aussenministeriums, der mit einer ironischen Äusserung über den Streit zwischen der Schweiz und Libyen für Misstöne gesorgt hatte. ... »
BERN. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat nach eigenen Angaben 14'000 Unterschriften für ihre Petition gesammelt, welche die Freilassung von Max Göldi in Libyen fordert. ... »
BERN. Rund 50 Schweizer Muslime haben auf dem Berner Helvetiaplatz gegen den Aufruf des libyschen Herrschers Muammar Gadhafi zum Dschihad gegen die Schweiz demonstriert. Sie forderten auch die sofortige Freilassung Max Göldis. ... »
BERN. Die Publikation der Polizeifotos von Hannibal Gadhafi in der «Tribune de Genève» vergangenen September ist einer der Gründe für die anhaltende Krise mit Libyen. Pierre Ruetschi, Chefredaktor der Genfer Tageszeitung, will sich jedoch weder entschuldigen noch den Namen seiner Quelle bekannt geben. ... »
TRIPOLIS. In der Krise zwischen Libyen und der Schweiz ist nach Einschätzung des libyschen Aussenministers eine Lösung in Sichtweite. Die Parteien seien nah an der Überwindung der Krise, sagte Moussa Koussa nach Angaben der italienischen Nachrichtenagentur Ansa. ... »
BERN. Die Familie des in Libyen inhaftierten Schweizer Geschäftsmanns Max Göldi hat einen eindringlichen Appell an den libyschen Staatschef Muammar Gadhafi gerichtet. ... »
TRIPOLIS. Hannibal Gadhafi hat den in Tripolis inhaftierten Schweizer Max Göldi im Gefängnis besucht. Wegen Hannibals Festnahme in Genf war im Sommer 2008 jener Streit zwischen Libyen und der Schweiz entbrannt. ... »
TRIPOLIS. Rund 1000 Demonstranten haben vor der Schweizer Botschaft in Libyens Hauptstadt Tripolis demonstriert. Die Menge skandierte «Jihad» (Heiliger Krieg) gegen die Schweiz und forderte «Fatah» (Revolution, Sieg). ... »
BERN. Bundesrätin Micheline Calmy-Rey hat sich an der SP-Delegiertenversammlung in Bern bei der EU für ihre Vermittlung im Konflikt mit Libyen bedankt. Die EU habe sich stark eingesetzt und die Bemühungen würden weitergeführt. ... »
BERN. Max Göldi befindet sich laut Angaben von Amnesty International (AI) in einem «libyschen Vorzeigegefängnis». Die Bedingungen im Al-Jeida-Gefängnis nahe Tripolis seien korrekt. ... »
Der Streit mit Libyen bleibt unverändert "schwierig" und "delikat". Dies sagte Aussenministerin Micheline Calmy-Rey in Bern. Der Bundesrat arbeite weiterhin "intensiv" an einer Lösung. Ähnlich tönte es in Brüssel - dort gab es zudem Signale für eine baldige Lösung. ... »
Die EU-Innenminister unterstützen die Schweiz in ihrem Streitfall mit Libyen. Deshalb soll die Frage rund um die Anwendung der Schengenregeln später geklärt werden. Kurzfristig fordert die EU von beiden Seiten aber mehr Engagement. ... »
BENGASI. Muammar Gaddafi hat zum heiligen Krieg gegen die Schweiz aufgerufen. In einer Rede in Bengasi bezeichnete der libysche Revolutionsführer die Schweiz wegen des Minarettverbots als "ungläubig" und "abtrünnig". ... »
GENF. Die gestern erklärten Absichten des libyschen Staatschefs Muammar al-Gadhafi sind «nicht hinnehmbar». Das sagte UNO-Generaldirektor Sergei Ordzhonikidze in Genf auf die Frage eines Journalisten. ... »
TRIPOLIS. Erstmals hat sich Rachid Hamdani nach seiner Ausreise aus Libyen geäussert. «Es ist wie ein Traum», sagte Hamdani dem Westschweizer Fernsehen (TSR) in einem Telefongespräch aus Tunesien. ... »
BERN. Max Göldi befindet sich laut Angaben von Amnesty International (AI) in einem «libyschen Vorzeigegefängnis». Die Bedingungen im Al-Jeida-Gefängnis nahe Tripolis seien korrekt. ... »
TRIPOLIS. Rachid Hamdani, einer der beiden seit 19 Monaten in Libyen festgehaltenen Geiseln, befindet sich auf dem Weg nach Tunesien. Dies berichtete ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP in Tripolis. ... »
BERN. Das erwartete Urteil gegen den in Libyen festgehaltenen Schweizer Max Göldi ist vertagt worden. Das Gericht in Tripolis habe die Urteilsverkündung im Berufungsprozess wegen angeblich illegalen Aufenthalts um eine Woche verschoben. ... »
BERN/TRIPOLIS. Teilerfolg für Rachid Hamdani in Libyen: Der Schweizer Geschäftsmann, der zusammen mit seinem Landsmann Max Göldi seit anderthalb Jahren in Tripolis festsitzt, hat einen Berufungsprozess gewonnen. ... »
BERN. Erstmals ist der Schweizer Max Göldi zu seinem Berufungsprozess wegen angeblicher Visavergehen in Tripolis vor Gericht erschienen. Göldi ist danach wieder in die Schweizer Botschaft zurückgekehrt. ... »
BERN/TRIPOLIS. In Libyen ist auch der Prozess gegen den Schweizer Rachid Hamdani vertagt worden, wie EDA-Sprecher Erik Reumann mitteilte. Am Samstag hatte ein Richter in Tripolis bereits den Prozess gegen Max Göldi verschoben. ... »
BERN/TRIPOLIS. Der zweite Prozess gegen den Schweizer Max Göldi vor einem libyschen Wirtschaftsgericht ist verschoben worden. Der Richter entschied, die Anhörung auf den 16. Januar zu vertagen. ... »
LONDON/BERN. Eineinhalb Jahre nach den Vorfällen in einem Genfer Hotel sorgt Hannibal Gadhafi erneut für Schlagzeilen. Er soll am Weihnachtstag seine Frau im Londoner Nobelhotel Claridge's verprügelt haben, berichtete das Boulevardblatt «Daily Mail» auf seiner Onlineseite. ... »
BERN. Bruna Hamdani, die Frau einer der beiden in Libyen festgehaltenen Schweizer, hat Weihnachten zum zweiten Mal ohne ihren Mann verbracht. Sie habe am Morgen mit ihm gesprochen, sagte sie im Radio RSR. ... »
GENF. Der Sohn des libyschen Staatsführers, Hannibal Gadhafi, hat gegen die Publikation von zwei Polizeifotos in der «Tribune de Genève» vom 4. September, die ihn nach seiner Verhaftung zeigen, eine Klage eingereicht. Das teilten die Genfer Justizbehörden heute mit. ... »
TRIPOLIS/BERN. Zu ihrem Berufungsprozess in Tripolis sind die beiden in Libyen festgehaltenen Schweizer Max Göldi und Rachid Hamdani nicht erschienen - sie haben also die Schweizer Botschaft nicht verlassen. ... »
TRIPOLIS. Für ihren Berufungsprozess am Dienstag in Tripolis wollen die Schweizer Max Göldi und Rachid Hamdani die Schweizer Botschaft verlassen. Sie werden nach Angaben ihres libyschen Anwaltes Salah Zahaf persönlich vor Gericht erscheinen. ... »
TRIPOLIS/BERN. In Libyen hat das Gericht auch den Prozess gegen den Schweizer Rachid Hamdani vertagt. Statt am Sonntag soll die Verhandlung am 3. Januar stattfinden, wie das Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) mitteilte. ... »
BERN. Der Prozess gegen den seit rund 17 Monaten in Libyen festgehaltenen Max Göldi soll erst am 2. Januar stattfinden. Vorgesehen war der Prozess wegen angeblich illegaler wirtschaftlicher Tätigkeit für Samstag. ... »
BERN. Der Berufungsprozess gegen Max Göldi und Rachid Hamdani in Libyen ist gemäss Human Rights Watch für den 22. Dezember angesetzt. Beide müssten persönlich anwesend sein. Der Prozess dürfte deshalb platzen. ... »
GENF. Die UNO-Hochkommissarin für Menschenrechte ergreift Partei für die zwei in Libyen festgehaltenen Schweizer: Navi Pillay forderte Libyen auf, Max Göldi und Rachid Hamdani freizulassen. ... »
BERN. Christian und Moritz Göldi, die beiden Brüder des in Libyen festgehaltenen Max Göldi, haben vor der Heiliggeistkirche in Bern Postkarten von Amnesty International an die Bevölkerung verteilt. Die Karten sollen als Zeichen der Solidarität nach Libyen geschickt werden. ... »
BERN. Der in Libyen festgehaltenen Max Göldi legt Berufung ein gegen das Urteil vom vergangenen Montag. Sein Arbeitgeber, der Technologiekonzern ABB, wies die Anwälte in Libyen an, diesen Schritt zu machen. ... »
BERN. Bundespräsident Hans-Rudolf Merz hat sich «betrübt» gezeigt über das Urteil gegen die beiden Schweizer in Libyen. Überrascht sei er über das Strafmass von 16 Monaten Gefängnis, sagte er gegenüber der «Tagesschau». ... »
BERN. Die in Libyen verurteilten zwei Schweizer würden erst freigelassen, wenn die Schweiz das Kräfteverhältnis umkehre. Die Schweiz müsse gegen das Gerichtsurteil rekurrieren und Anwälte einschalten, sagt Emmanuel Altit, ehemals Anwalt der bulgarischen Krankenschwestern. ... »
TRIPOLIS. Die zwei Schweizer, die seit Juli 2008 in Libyen festgehalten werden, sind zu 16 Monaten Gefängnis wegen Visavergehen verurteilt worden. ... »
DAVOS. Libysche Staatsbürger sind vom WEF 2010 in Davos ausgeschlossen. Dies berichtet NZZ-Online unter Berufung auf den Medienchef des WEF. Als eine «Schmach» für Libyen wertet die NZZ diese Massnahme. ... »
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