Direkte Links und Access Keys:

Tagblatt Online, 13. Oktober 2011 06:04:00

Tropfen für Tropfen degustieren

Olma Degustationshalle 4 und 5 neu mit Zutrittbeschränkung Zoom

Warten auf Grün: Auch dieses Jahr dürfen maximal 8000 Besucher in die Degustationshallen. (Bild: Ralph Ribi/Archiv)

ST.GALLEN. Die Olma Messen halten an dem im vergangenen Jahr eingeführten Tropfensystem für die Degustationshallen 4 und 5 fest. Sind 8000 Besucherinnen und Besucher in den Hallen, schaltet die Ampel vor dem Eingang auf Rot.

SARAH GERTEIS

Wenn an den nächsten beiden Wochenenden alle in die Degustationshallen strömen, wird die Ampel vor dem Eingang wieder in Betrieb genommen. Steht sie auf Grün, hat es noch Platz in den Hallen 4 und 5. Zeigt sie Rot an, werden die Eingänge geschlossen. Wer rein will, muss warten, bis jemand die Hallen verlässt.

Dieses Tropfensystem, an der Olma 2010 eingeführt, hat sich laut Katrin Meyerhans, Abteilungsleiterin Publikumsmessen, bewährt und wird deshalb auch dieses Jahr wieder zum Einsatz kommen. «Es war auch während der diesjährigen Offa in Betrieb, nur wurde die 8000er-Grenze nie erreicht und mussten deshalb die Eingänge nicht geschlossen werden.»

«Mehr positive Reaktionen»
Bei der Einführung im vergangenen Jahr wurden unter den Ausstellern rasch Stimmen laut, die das Tropfensystem kritisierten. Von leeren Tischen und Umsatzeinbussen war die Rede. Gleichzeitig aber lobten auch viele Standbetreiber die Zugangsbeschränkung: Die Stimmung sei entspannter gewesen und weniger aggressiv.

Dass die Aussteller über die Limite geteilter Meinung sind, weiss auch Katrin Meyerhans. «Wir haben uns nach der letzten Olma mit Ausstellern der Degustationshallen zu einer Aussprache getroffen. Aber  wir haben mehr positive als negative Reaktionen erhalten.» Zudem habe kein Standbetreiber seinen Platz wegen des Tropfensystems aufgegeben.

Kein Gedränge vor dem Eingang
Als Erfolg wertet Katrin Meyerhans auch die Tatsache, dass die Besucher gut auf das neue Regime reagiert hätten. «Wir waren positiv überrascht: Vor dem Eingang waren die Leute sehr diszipliniert, niemand musste stundenlang anstehen.» Mit ein Grund für die Akzeptanz durch die Besucher ist wohl die Tatsache, dass es beim Einlass für niemanden eine Ausnahme gibt - auch nicht für gute Kunden der Standbetreiber, die Gratiseintritte erhalten oder einen Tisch reserviert haben. «Die Massnahme gilt für alle», stellt Katrin Meyerhans klar. Wer einen Platz in den Degustationshallen auf sicher haben wolle, müsse einfach rechtzeitig da sein.



Leser-Kommentare:
keine


Zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden.

Kommentar schreiben

Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie eingeloggt sein!

Um Inhalte kommentieren zu können, müssen Sie eingeloggt sein.

Noch keinen Zugang? Jetzt kostenlos registrieren!

Anzeige:

Anzeige:

Anzeige:

Anzeige:

tagblatt.ch / ipad

iPad und E-Paper

facebook.com / tagblatt

 ...

Anzeige: