Tagblatt Online, 13. Januar 2012 18:30:00
Tadic hat unterschrieben - Saibene glücklich
Treffsicher: Igor Tadic. (Bild: Archiv/Keystone)
FUSSBALL. Der FC St.Gallen kann mit Kriens-Stürmer Igor Tadic planen. Er hat einen Vertrag über zwei Jahre plus Option auf eine Verlängerung unterschrieben. Die Vereinbarung gilt vorbehältlich des Resultats der medizinischen Tests.
Daniel Walt
Igor Tadic, der Führende des Torschützenklassements der Challenge League, kommt zum FC St.Gallen. Markus Scherrer, Mediensprecher des Vereins, erklärt auf Anfrage, der Vertrag über zwei Jahre plus Option auf Verlängerung sei mittlerweile unterschrieben. Er gilt vorbehältlich des Resultats der medizinischen Tests.Durch Tore auf sich aufmerksam gemacht
Glücklich über den Transfer des Krienser Topskorers ist Jeff Saibene, Trainer des FC St.Gallen. «Spieler, die so oft treffen, sind selten - und entsprechend interessant», sagt er. Seinen Namen habe er schon länger gekannt. So richtig aufmerksam auf den Stürmer geworden sei er aber erst durch die vielen Treffer Tadics in der Hinrunde - 14 in der Meisterschaft, sechs im Cup. Saibene betont die Leistung, die dahinter stehe: «Er hat diese Tore nicht beim FC St.Gallen oder bei Lugano, sondern beim Tabellenvorletzten Kriens erzielt», ruft er in Erinnerung. Den Torriecher bezeichnet Saibene denn auch als die grosse Stärke Tadics - neben der Tatsache, dass er viel Laufarbeit verrichte. Der Luxemburger ist allerdings überzeugt, dass der 25-Jährige, der bisher Teilzeit als Bauspengler gearbeitet hat, noch einige Luft nach oben hat: «Er wird bei uns das erste Mal als Profi tätig sein», so der FCSG-Trainer.
«Sind nicht unter Druck»
Igor Tadics Kontrakt bei den St.Gallern läuft ab dem Sommer. Der Stürmer hatte gegenüber seinem bisherigen Verein signalisiert, er würde gerne per sofort in die Ostschweiz wechseln. Danach sieht es im Moment allerdings nicht aus, zumal die abstiegsbedrohten Krienser ihren Toptorschützen nur ungern vorzeitig abgäben: «Die Vereine haben vereinbart, dieses Thema vorderhand ruhen zu lassen», so Mediensprecher Markus Scherrer. Trainer Jeff Saibene zu diesem Punkt: «Wenn ein vorzeitiger Wechsel zustande kommt, bin ich selbstverständlich froh darum. Wir sind aber überhaupt nicht unter Druck.»
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