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Tagblatt Online, 04. Februar 2012 12:12:00

Zentrum war Thema am Gwerblerznüni

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Informationen aus erster Hand erhielten die Gwerbler von den Mitgliedern der Standortförderungs-Kommission der Gemeinde St. Margrethen: (4. bis 7. v. l). Daniel Köppel, Peter Staub, Peter Haas und Christoph Grüninger. (Bild: Bea Sutter)

ST.MARGRETHEN. Der gestrige Höck des Gewerbevereins St.Margrethen stand im Zeichen der «Zentrumsgestaltung». Zwei Dutzend Gwerbler liessen sich umfassend über das Projekt informieren. Sie begrüssen es, wenn im Dorf wieder etwas läuft.

BEA SUTTER

Der Gewerbeverein St. Margrethen führt jeden ersten Freitag im Monat einen Gwerblerznüni durch. Der Gewerbeverein bietet den Gwerblern mit diesen Höcks eine Informationsplattform und die Gelegenheit, sich auszutauschen. Gestern Morgen begrüsste Evelyn van Haastert, Präsidentin des Gewerbevereins, eine stattliche Anzahl Mitglieder im Restaurant Schäfli. Die Veranstaltung wurde unter das Thema Zentrumsgestaltung gestellt.

Vier Etappen bis 2015

Peter Haas, Gemeinderat und Mitglied der Standortförderungs-Kommission der Gemeinde St. Margrethen, stellte das Projekt Zentrumsgestaltung anhand eines Modells und zahlreicher Bilder vor. Diese Ansichten veranschaulichten, wie das St. Margrether Zentrum in Zukunft aussehen soll. Für Rede und Antwort standen die weiteren Mitglieder der Standortförderungs-Kommission Daniel Köppel, Peter Staub und Christoph Grüninger ebenfalls zur Verfügung. Peter Haas erläuterte, dass bis zur Endgestaltung im Jahr 2015 vier Etappen geplant seien. Es dränge sich auf, dass zuerst die Grenzstrasse und die Strassen um den Park bis zum Bahnhof saniert werden. «Da sich in diesem Bereich der Park und der Spielplatz befinden, wird hier Tempo 30 eingeführt», erklärte Peter Haas. Die zweite Etappe betrifft die Sanierung der Bahnhofstrasse, die dritte den Bahnhofplatz. Abschliessend werden flankierende Massnahmen beim Erica-Kreisel und bei der Steinhof-Kreuzung getroffen. An der Industriestrasse soll ein LKW-Wendeplatz realisiert werden. Peter Haas erläuterte: «Es ist das Ziel, das ganze Zentrum vom Schwerverkehr frei zu halten.» Er hofft, dass das Abstimmungsergebnis vom 11. März positiv ausfällt, damit gleich mit der Umsetzung begonnen werden kann.

Den Gwerblern gefällt's

Ziel des ganzen Projekts sei, das St. Margrether Zentrum attraktiver zu gestalten. Es sollten sich vermehrt Geschäfte in den Regionen Bahnhof, Park und Grenzstrasse ansiedeln. Die Strecke zwischen Mineralbad-Kreisel und Bahnhof würde sich bestens als Einkaufs- und Begegnungsraum eignen, so wie es früher der Fall war. Florian Caviezel sagt: «Ich finde das gut, so kommt wieder Leben ins Dorf.» Auch Evelyn van Haastert sieht in diesem Projekt eine grosse Chance für St. Margrethen. Ebenso begrüsst es Joanna Arvantidis, wenn das Zentrum attraktiver gestaltet wird. Das würde vermehrt Laufkundschaft anlocken. Beim gemütlichen Zmorge-Buffet wurde rege weiterdiskutiert.





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