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Tagblatt Online, 03. Februar 2012 01:07:34

«Lauf doch nicht immer weg»

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Am Samstag feiert die Theatergruppe Heldsberg mit ihren Stück «Lauf doch nicht immer weg» Premiere. (Bild: pd)

Die Theatergruppe Heldsberg steckt schon seit Anfang Januar mitten in den Proben. Das Stück «Lauf doch nicht immer weg» ist eine Farce in drei Akten von Philipp King. Premiere ist am Samstag, 3. März.

ST. MARGRETHEN. Ein Pfarrhaus im Jahre 1945. Die Eheleute Penelope (Sandra Sonderegger) und Lionel Toop (Stefan Kuster) sind ein Paar, das verschiedener nicht sein könnte. Er, angesehener Pfarrer in einem englischen Dorf, sie ehemalige Schauspielerin.

Die ganze Farce beginnt, als Mr. Toop kurzfristig übers Wochenende verreisen muss und für die Predigt am Sonntag eine Vertretung erwartet wird. Pfarrer Humphrey (Peter Grundlehner) wird aber nicht der einzige Besuch bleiben, der an diesem Wochenende im Pfarrhaus aufkreuzen wird.

Auch Penelopes Onkel, der Bischof von Lax (Tizian Calvi), hat unerwartet seinen Besuch angekündigt. Zur grossen Freude von Penelope trifft sie auch noch unverhofft auf ihren Ex-Schauspielfreund Clive (Attilio D'Allessandro), der nun Soldat ist und in der Gegend stationiert ist. Mit ihm blühen alte Erinnerungen aus Schauspieltagen wieder auf und bringen noch mehr Irrungen und Wirrungen in das sonst so triste Pfarrhaus. Die ganzen Geschehnisse werden aber strengstens kontrolliert von der Kirchenvorstandsdame Miss Skillon (Christine Zani), die als Dauergast immer zur richtigen Zeit an falscher Stelle ist. Alles halb so wild nehmen es das junge Hausmädchen Ida (Corinna Fürer) und Sergeant Towers (Yves Müller). Doch als dann noch ein «ungebetener Gast» (Linus Hanselmann) auftaucht, ist die ganze Farce perfekt. «Lauf doch nicht immer weg», heisst es am Ende, wenn fünf Pfarrer auf der Bühne stehen – drei echte und zwei falsche. Und Schuld an allem ist die Pfarrersfrau.

Die Theatergruppe Heldsberg steckt nun schon seit Anfang Januar mitten in den Proben. Das Stück ist eine Farce in drei Akten von Philipp King; eine Komödie, die das Ziel hat, die Zuschauer durch die Darstellung von unwahrscheinlichen, aber durchaus denkbaren Situationen zu unterhalten. Sprachlicher Humor inklusive Wortspielereien, ein schnelles Tempo und bewusste Absurditäten oder Unsinn sind ebenfalls darin zu finden. Der Regisseur Rolf Hanselmann hat das Stück in die Dialektfassung umgeschrieben, was der Komödie noch mehr humorvolle Szenen obendrauf setzt. Die ganze Theatergruppe Heldsberg freut sich, wenn am Samstag, 3. März, der Vorhang für die Premiere des Stücks «Lauf doch nicht immer weg» aufgeht. Ob beim Premieren-Essen am 3. März, am Penne-Buffet am 10. März oder einfach zu einer der insgesamt sechs Vorstellungen: Die Theatergruppe freut sich auf ein zahlreiches Publikum. Genaue Spieldaten sowie Preise und Infos zum Vorverkauf findet man auf der Homepage: www.heldsberg-theater.ch.

Neu: Ab diesem Jahr können Tickets ab dem 14. Februar auch online gebucht werden oder wie gewohnt auf der Raiffeisen-Bank in St. Margrethen.




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