Tagblatt Online, 04. Februar 2012 01:08:36
SP St. Margrethen sagt Ja zur Zentrumsgestaltung
Präsident Rolf Hanselmann konnte zum öffentlichen Höck der SP St. Margrethen zahlreiche Gäste begrüssen. Gemeinderätin Gabriela Brack stellte den Anwesenden das Projekt Zentrumsgestaltung vor.
ST. MARGRETHEN. Das Zentrum von St. Margrethen soll für Gewerbe- und Gastronomiebetriebe sowie für Wohnen attraktiver gestaltet und der Ortskern zum belebten Einkaufs- und Begegnungsraum werden. Dazu unterbreitet der Gemeinderat der Bürgerschaft das Projekt Zentrumsgestaltung. Gleichzeitig werden Kanäle, Werkleitungen und Strassen saniert. Die Kosten für die Sanierung, Neugestaltung und Anpassung des Verkehrsregimes im Zentrum belaufen sich auf insgesamt 4,9 Mio. Franken. Über den vom Gemeinderat beantragten Kredit stimmt die Bürgerschaft am 11. März ab.
Gemeinderätin Gabriela Brack stellte anhand von vielen Plänen und Visualisierungen das Projekt vor. Ziel der gestalterischen Massnahmen im Zentrum ist die Belebung des Dorfzentrums. Dazu werden die Bahnhof-, Grenz- und die Parkstrasse neu gestaltet. Die Strassenräume werden verbreitert und die Fussgängerbereiche vergrössert. Zudem werden die Strassen im Zentrum wechselseitig mit Alleebäumen bepflanzt und neu beleuchtet. Auch der Bahnhofplatz soll neu offener und freundlicher gestaltet werden. Dadurch entsteht im Dorfzentrum von St. Margrethen mehr Platz zum Flanieren, zum Einkaufen und für Gartenwirtschaften.
Zur Zentrumsgestaltung gehören auch verkehrsberuhigende Massnahmen. Der engere Ortskern soll vom Schwerverkehr befreit werden. Im Bereich Bahnhof, Bahnhof- und Parkstrasse gilt fortan Tempo 30. Die Bahnhofstrasse wird zudem für den Autoverkehr zur Einbahnstrasse in Richtung Bahnhof; der Veloverkehr bleibt in beide Richtungen offen.
Die Zentrumsgestaltung verläuft in vier Etappen und dauert etwa drei Jahre. Wie Gabriela Brack betonte, ist die koordinierte Zentrumsentwicklung eine Investition in die Zukunft. Ein belebtes Dorfzentrum stärkt die Stellung von St. Margrethen als regionales Zentrum und als Verkehrsknotenpunkt im Rheintal. Gerade auch im Hinblick auf die geplante Überbauung Europuls ist es wichtig, dass sich das Zentrum von St. Margrethen attraktiv präsentiert. Die SP St. Margrethen sieht die Zentrumsgestaltung als ein positives Zeichen zum Aufbruch. Sie ist jedoch überzeugt, dass flankierende Massnahmen wie z. B. Standort- und Wirtschaftsförderung sowie strategische Bodenpolitik durch den Gemeinderat weiterhin aktiv zu betreiben sind. Deshalb empfiehlt die SP St. Margrethen einstimmig ein Ja zur Zentrumsgestaltung. (pd)
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