Tagblatt Online, 18. Februar 2012 10:56:00
Im Land der Konfetti
ZÜBERWANGEN. Frau Holle machte es in den vergangenen Tagen mit Schnee vor. Die Kinder, die den Kindermaskenball im Pfarreiheim besuchten, machten es ihr mit Konfetti nach. Innerhalb weniger Minuten bedeckten sie den Boden, wie wenn jemand einen Kübel Regenbogen ausgeleert hätte.
Verkleidung spielt keine Rolle
Beim Blick in den Raum ist das Motto nicht sogleich erkennbar. Manuela Signer, Aktuarin beim Verein Kidolino, kennt es – sie stellt es selber dar, als ob sie dem Trickfilm Fred Feuerstein entsprungen wäre: «Das Motto ist <Zurück in die Steinzeit>», sagt sie. Als was die Kinder erscheinen, spiele überhaupt keine Rolle. «Hauptsache, sie haben Spass.» Der Kindermaskenball ist der erste Anlass, den der kürzlich gegründete Familienverein durchführt. Und den kleinen Indianern, Prinzessinnen und Cowboys macht der Anlass sichtlich Spass. Sie hüpfen umher, bewerfen sich gegenseitig mit den bunten Papierblättchen. Ab und zu ertönt ein dumpfer Knall. Der DJ sagt: «Bitte mit den <Chäpselipistolen> draussen spielen.» Einen Moment später knallt es wieder. Cowboys brauchen halt ihre Freiheit…
Erfreut über Zusammenarbeit
Nach dem Kindermaskenball findet der Maskenball der Fasnachtsclique Weieren statt. Cécile Brunner zeigt sich von der Zusammenarbeit mit dem neu gründeten Verein erfreut: «Ich finde das sehr gut», sagt sie. Die Fasnacht würde sonst «fast etwas aussterben – wie der Säbelzahntiger, der zum Motto passt». «Wir machen halt gerne Fasnacht», sagt sie und lacht. Ihre Halskette deutet schon an, was am Abend ihr Kostüm sein wird.
Text und Bilder:
Sebastian Keller
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