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Toggenburger Tagblatt, 4. Juni 2010, 01:03 Uhr

Boccia-Club hat was zu bieten

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Clubpräsident Fredy Rechsteiner. (Bild: Bild: st)

Am 11. Juni lädt der Boccia-Club Schönenberg die Bevölkerung zu einem Fest ein, zwei Tage später führt er ein Turnier, die Coppa AachThurLand, durch.

GEORG STELZNER

SCHÖNENBERG. Seit 1989 verfügt der Boccia-Club Schönenberg an der Schwimmbadstrasse über eine permanente, gedeckte Anlage mit zwei Bahnen. Wenn die 18 Aktivmitglieder dort trainieren oder einen Wettkampf bestreiten, sind sie meistens unter sich. Am 11. und 13. Juni soll dies für einmal anders sei. Zunächst findet am Freitagabend ein Fest statt, bevor am darauffolgenden Sonntag dann erstmals die Coppa AachThurLand zur Austragung gelangt. An diesem Turnier werden Mannschaften aus der Ostschweiz, dem Kanton Zürich und der Zentralschweiz erwartet.

Zwei Beweggründe

Intern habe man schon seit längerer Zeit über einen solchen Festanlass nachgedacht, verrät Clubpräsident Fredy Rechsteiner, jetzt schreite man endlich zur Tat. Auslöser sei das eingangs erwähnte Turnier gewesen, das der nationale Verband an den Boccia-Club Schönenberg vergeben habe.

Rechsteiner blickt dem übernächsten Wochenende mit gespannter Erwartung entgegen, lässt man sich doch erstmals in seiner Ära auf ein solches Fest ein. Mit diesem bezwecke man, den unentbehrlichen Passivmitgliedern und Sponsoren, aber auch der Bevölkerung einige vergnügliche Stunden zu bereiten. Aber nicht nur das, wie der Clubpräsident einräumt: «Wir verbinden mit dem Anlass auch die Hoffnung, die magere Vereinskasse mit Einnahmen aus der Festwirtschaft aufpäppeln zu können.»

Spitzenspieler am Start

Wer sich für Boccia interessiert, ist nach den Worten Rechsteiners gut beraten, die Begegnungen im Rahmen der Coppa AachThurLand zu verfolgen. «Da auch Spieler der nationalen Spitzenklasse teilnehmen, ist das eine ausgezeichnete Gelegenheit, Boccia auf hohem Niveau kennenzulernen.» Wegen der grossen Teilnehmerzahl werde auch auf anderen Bahnen in der Ostschweiz gespielt, Halbfinal und Final gingen jedoch in Schönenberg über die Bühne.

Leicht getrübt wird die Vorfreude des Clubpräsidenten durch eine Terminkollision: Am gleichen Wochenende findet auch das Weiherfest statt. Rechsteiner möchte das Beste aus der Situation machen und meint: «Es wäre schön, wenn sich die Leute dazu entschliessen könnten, das Feierabendbier am Freitag an beiden Orten zu geniessen. Dann hätten beide Veranstalter etwas davon.»



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