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      <title>Aktuell - Ostschweiz</title>
      <link>http://www.tagblatt.ch/</link>
      <description>St. Galler Tagblatt News</description>
      <language>de-DE</language>
      <pubDate>Sat, 04 Feb 2012 13:53:08 +0100</pubDate>
      <lastBuildDate>Sat, 04 Feb 2012 13:53:08 +0100</lastBuildDate><item>
         <pubDate>Sat, 04 Feb 2012 12:17:00 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Bautätigkeit in Oberuzwil setzt sich fort  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2852570</link>
         <description><![CDATA[  OBERUZWIL. Der Bauboom in Oberuzwil h&auml;lt weiter an. Die &Uuml;berbauung Sch&uuml;tzengarten ist l&auml;ngst vollendet. Zurzeit geschieht Gleiches mit dem Heer-Areal, und das Gebiet Hohrain an der Flawilerstrasse wird ebenfalls &uuml;berbaut.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>Oberuzwil. Der Bauboom in Oberuzwil h&auml;lt weiter an. Die &Uuml;berbauung Sch&uuml;tzengarten ist l&auml;ngst vollendet. Zurzeit geschieht Gleiches mit dem Heer-Areal, und das Gebiet Hohrain an der Flawilerstrasse wird ebenfalls &uuml;berbaut. Als n&auml;chstes ist ein Wohn- und Gesch&auml;ftshaus an der Wiesentalstrasse geplant. Westlich der Historika AG sollen drei Vollgeschosse und ein Attikageschoss entstehen. Laut dem verantwortlichen Architekten Bernhard Dudli sind sieben Eigentumswohnungen und ein grosser Gewerberaum vorgesehen. Letzterer kann als B&uuml;ro oder Praxis genutzt werden, wof&uuml;r bereits Interessenten vorhanden seien. Bauherrin ist die Monumental Immobilien GmbH. Der Baubeginn ist dieses Fr&uuml;hjahr vorgesehen, im Juli 2013 soll das Geb&auml;ude bezogen werden k&ouml;nnen. Zuerst aber sind noch Probleme mit dem Baugrund zu beheben. (stu.)</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2852570</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Sat, 04 Feb 2012 12:19:00 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Im Stall Stiefel, im Club Stiefeli  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2851370</link>
         <description><![CDATA[  ST.MARGARETHEN/ESCHLIKON. &laquo;Ich musste nicht zweimal &uuml;berlegen, B&auml;uerin zu werden&raquo;, sagt die 19j&auml;hrige Simona Frei. Sie ist eine von drei Frauen unter 60 Sch&uuml;lern im Abschlussjahrgang der Landwirtausbildung auf dem Arenenberg.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>ST.MARGARETHEN/ESCHLIKON. &laquo;Ich musste nicht zweimal &uuml;berlegen, B&auml;uerin zu werden&raquo;, sagt die 19j&auml;hrige Simona Frei. Sie ist eine von drei Frauen unter 60 Sch&uuml;lern im Abschlussjahrgang der Landwirtausbildung auf dem Arenenberg.</b><br /><br /><p>&laquo;&Uuml;ber die K&uuml;he bin ich reingerutscht&raquo;, sagt die 19j&auml;hrige Simona Frei, Tochter eines Transp&ouml;rtlers, aufgewachsen in einer Blockwohnung. Ihr Nachbar in St. Margarethen war Milchbauer. Schon w&auml;hrend der Primarschule war sie oft im Stall. Als Oberst&uuml;flerin half sie jeden Abend beim Melken.</p> <p>Mittlerweile steht sie im dritten und letzten Jahr der Landwirtausbildung. Einen Tag in der Woche lernt sie am landwirtschaftlichen Bildungs- und Beratungszentrum auf dem Arenenberg. Ihr aktueller Lehrbetrieb steht in Eschlikon. &laquo;Ich hatte schon alles: von Poulets &uuml;ber Sauen bis Kirschen. Bei uns ist es eben Pflicht, jedes Lehrjahr in einem anderen Betrieb zu arbeiten.&raquo;</p> <h4>Den Jungs Grenzen aufzeigen</h4> <p>Die B&auml;ckerlehre, in der sie geschnuppert hat, konnte die sch&ouml;ne Simona ebenso wenig &uuml;berzeugen wie die Ausbildung zur K&ouml;chin. &laquo;Ich musste nicht zweimal &uuml;berlegen, B&auml;uerin zu werden.&raquo; Eine von ganz wenigen. Auf dem Arenenberg ist sie eine von drei Frauen unter 60 Sch&uuml;lern im Abschlussjahrgang.</p> <p>Ihren jungen Berufsschulkollegen m&uuml;sse sie schon ab und zu Grenzen aufzeigen. &laquo;Auf dem Arenenberg habe ich mir eine dicke Haut zugelegt. Und bei den Lehrern hat man es als Frau auch nicht leichter als die M&auml;nner.&raquo; Es leuchte ein, dass sie keine 50 Kilogramm schweren D&uuml;ngers&auml;cke heben k&ouml;nne. Da muss sie sich dann zu helfen wissen. Lehrmeister oder Mit-Stift gehen ihr dann zur Hand.</p> <h4>Lange Fingern&auml;gel im LKW</h4> <p>&laquo;B&auml;uerin wird man nicht des Geldes wegen. Aber arbeitslose Bauern kenne ich auch keine. Weiterbildung ist ganz wichtig.&raquo; T&auml;glich arbeitet Simona ihre zehn Stunden. &Uuml;berstunden nimmt man hin. Nach Lehrabschluss will sie die landwirtschaftliche Handelsschule machen. Fernziel: Agro-Kauffrau. Den LKW-F&uuml;hrerschein nennt sie auch ihr eigen. &laquo;Wenn ich etwas im Kopf habe, zieh' ich es durch&raquo;, sagt sie. Wenn die junge Landwirtin sagt, dass sie viel Wert lege auf ihr &Auml;usseres, muss man das nicht glauben. Man sieht es. &laquo;Lange Fingern&auml;gel m&uuml;ssen sein. Und im Ausgang trage ich hochhackige Schuhe.&raquo; Vom Ausgang nach Hause gekommen und direkt in den Stall? &laquo;Ja, das gab es auch schon.&raquo; Simona schmunzelt.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2851370</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Sat, 04 Feb 2012 12:18:00 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  1049 Unterschriften überreicht  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2852563</link>
         <description><![CDATA[  FLAWIL. Gestern Freitag, punkt 16 Uhr, zog das &laquo;Pro Feuerwehrdepot&raquo;-Komitee mit einem Leiterwagen vor das Gemeindehaus.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>Flawil. Gestern Freitag, punkt 16 Uhr, zog das &laquo;Pro Feuerwehrdepot&raquo;-Komitee mit einem Leiterwagen vor das Gemeindehaus. Es &uuml;bergab der Gemeinder&auml;tin Erika Schiltknecht und Andreas Eisenring, Gemeinderatsschreiber, in einer Kiste 1049 gesammelte Unterschriften der Petition &laquo;T&ouml;beli ganz klar&raquo;. Gemeindepr&auml;sident Werner Muchenberger liess sich krankheitshalber entschuldigen. Die Petition lancierte das Komitee um Urs Stalder, Hans F&auml;ssler, Peter Wittenwiler, Max Specht, Silvio Mattioli, Peter Furrer und Olaf Buri, in Zusammenhang mit der Standortevaluation f&uuml;r das Feuerwehrdepot. Der Standort T&ouml;beli wurde vom Gemeinderat in der Standortevaluation aus politischen Gr&uuml;nden nicht ber&uuml;cksichtigt, da eine erste Vorlage f&uuml;r ein Feuerwehrdepot im T&ouml;beli im Jahr 2009 an der Urne abgelehnt wurde. Das Pro-Komitee ist aber der Meinung, das gemeindeeigene Grundst&uuml;ck T&ouml;beli sei der optimale Standort. Es erwartet nun vom Gemeinderat, das T&ouml;beli wieder ins Spiel zu bringen, gar das Feuerwehrdepot auf diesem Grundst&uuml;ck zu planen und der Stimmb&uuml;rgerschaft ohne weitere Varianten zur Abstimmung vorzulegen. &laquo;Die Petition wurde von meist stimmberechtigten Flawilerinnen und Flawilern unterzeichnet&raquo;, sagte Urs Stalder. Dieses Resultat veranlasse das Komitee, zus&auml;tzlich zwei Forderungen an den Gemeinderat zu stellen: Die Planungen seien sofort an die Hand zu nehmen und das &laquo;Feuerwehrdepot im T&ouml;beli&raquo; bis sp&auml;testens September 2012 der B&uuml;rgerschaft zur Abstimmung vorzulegen. Erika Schiltknecht sagte, man w&uuml;rde sich &uuml;ber das Engagement in der Gemeinde freuen. Am n&auml;chsten Dienstag werden die Standorte mit den Parteien, Organisatoren und Komitees diskutiert. &Uuml;ber das weitere Vorgehen werde im Gemeinderat entschieden. (meg.)</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2852563</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Sat, 04 Feb 2012 12:18:00 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Orangefarbene Hörner sind los  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2852559</link>
         <description><![CDATA[  SCHWARZENBACH/WILDHAUS. Die Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler der beiden 5./6. Klassen der Primarschule Hofacker in Schwarzenbach verbringen zurzeit eine tolle Wintersportwoche in Wildhaus. Dank des vielen Schnees macht das Herumtoben beim Gel&auml;ndespiel besonders viel Spass.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>Schwarzenbach/Wildhaus. Die Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler der beiden 5./6. Klassen der Primarschule Hofacker in Schwarzenbach verbringen zurzeit eine tolle Wintersportwoche in Wildhaus. Dank des vielen Schnees macht das Herumtoben beim Gel&auml;ndespiel besonders viel Spass. Die eigens f&uuml;rs Skilager in der Handarbeit angefertigten orangefarbigen, flauschigen H&ouml;rner auf den Helmen bew&auml;hren sich bestens als Erkennungszeichen. Auf den ausgezeichnet pr&auml;parierten Skipisten kurven die geh&ouml;rnten Skifahrer und Snowboarder trotz der grimmigen K&auml;lte talw&auml;rts. Sehr beliebt bei den Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;lern sind das Schlitteln, das Eislaufen und die Schneeschuhwanderung. Nat&uuml;rlich kommt auch das Lagerleben mit den abwechslungsreichen Abendprogrammen im gem&uuml;tlichen &laquo;Bodenweidli&raquo; nicht zu kurz. (rs)</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2852559</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Sat, 04 Feb 2012 12:17:00 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Schifoan!  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2852640</link>
         <description><![CDATA[  OBERWANGEN. Seit gestern ist der Skilift in Oberwangen offen. Trotz der Eisesk&auml;lte - minus 12 Grad - flitzten etliche junge Ski- und Snowboardfahrer die 750 Meter lange Piste hinunter. Bereits kurz nach dem Mittag war der Andrang bei der Liftstation gross.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>Oberwangen. Seit gestern ist der Skilift in Oberwangen offen. Trotz der Eisesk&auml;lte - minus 12 Grad - flitzten etliche junge Ski- und Snowboardfahrer die 750 Meter lange Piste hinunter. Bereits kurz nach dem Mittag war der Andrang bei der Liftstation gross. Offen ist der Skilift auch am Wochenende. Die &Ouml;ffnungszeiten sind im Internet zu finden: . (ch.)</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2852640</guid>
      </item>      <item>
         <pubDate>Sat, 04 Feb 2012 01:08:44 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Eingeschränkter Winterdienst?  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2852580</link>
         <description><![CDATA[  Vroni Krucker fotografierte in Niederhelfenschwil.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>Vroni Krucker fotografierte in Niederhelfenschwil.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2852580</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Sat, 04 Feb 2012 11:46:00 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Feuerwehr löschte fünf Stunden  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2852302</link>
         <description><![CDATA[  ESCHLIKON. Am Donnerstagabend brannte eines der Fabrikationsgeb&auml;ude von Fensterbau Gautschi in Eschlikon. 65 Feuerwehrleute aus dem Dorf und vom St&uuml;tzpunkt M&uuml;nchwilen r&uuml;ckten aus. Der Schaden betr&auml;gt mehrere hunderttausend Franken.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>ESCHLIKON. Am Donnerstagabend brannte eines der Fabrikationsgeb&auml;ude von Fensterbau Gautschi in Eschlikon. 65 Feuerwehrleute aus dem Dorf und vom St&uuml;tzpunkt M&uuml;nchwilen r&uuml;ckten aus. Der Schaden betr&auml;gt mehrere hunderttausend Franken.</b><br /><br /><p>Kurt Gautschi stand gestern nachmittag wie versteinert in einer der Produktionshallen seiner Firma. Fassungslos war er. Kurz zuvor war Gautschi aus den Skiferien nach Eschlikon zur&uuml;ckgekehrt. Und was er vorfand, schockierte ihn: Eine ausgebrannte Fabrikationshalle seines Betriebs an der Ifangstrasse. Der beissende Geruch von verbranntem Holz lag noch in der Luft, Teile der Halle waren nur noch ein verkohltes Gerippe. Etwas zum Grossbrand vom Donnerstagabend sagen wollte er nicht. &laquo;Ich brauche Zeit, um das Ganze zu verarbeiten.&raquo; Kurz nach 22 Uhr war der Brandalarm ausgel&ouml;st worden. Weil diese Woche Ferien und darum mehrere Feuerwehrleute am Skifahren sind, mussten alle anwesenden Mitglieder der Feuerwehr Eschlikon ausr&uuml;cken. Nebst den Eschlikern wurde der St&uuml;tzpunkt M&uuml;nchwilen aufgeboten. &laquo;Um die 65 Feuerwehrm&auml;nner standen im Einsatz&raquo;, sagte Godi Alpiger, Vize-Feuerwehrkommandant von Eschlikon.</p> <h4>Produktionshalle im Vollbrand</h4> <p>Als die Feuerwehrleute bei der Fensterbau-Firma ankamen, stand die Produktionshalle im Vollbrand. Bis um drei Uhr morgens dauerten die L&ouml;scharbeiten. &laquo;Um drei Uhr konnten die Feuerwehrleute von M&uuml;nchwilen wieder abr&uuml;cken&raquo;, sagte Alpiger. Danach musste eine Brandwache eingesetzt werden, um ein weiteres Entfachen des Feuers zu verhindern. Die Gefahr eines Nachbrands war hoch. Es kam jedoch nicht so weit. Die Brandwache habe nicht aktiv werden m&uuml;ssen, so Alpiger. &laquo;Die Feuerwehrm&auml;nner haben gute Arbeit geleistet&raquo;, lobt Alpiger seine Kollegen. Der Auftrag, das Feuer so schnell wie m&ouml;glich einzud&auml;mmen, um ein &Uuml;bergreifen auf die angrenzenden Produktionshallen zu verhindern, sei erf&uuml;llt worden. &laquo;Auch die Ger&auml;te und das Material, welches in der Halle war, konnten wir vor dem Feuer retten&raquo;, meint Alpiger.</p> <h4>Keine Verletzten</h4> <p>Bei dem Grossbrand entstand ein Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken. Dies teilte die Kantonspolizei Thurgau mit. Personen wurden keine verletzt. Zur Ermittlung der Brandursache wurden der Kriminaltechnische und der Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Thurgau sowie ein Elektrosachverst&auml;ndiger aufgeboten.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2852302</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Sat, 04 Feb 2012 11:46:00 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Schifoan!  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2852304</link>
         <description><![CDATA[  OBERWANGEN. Seit gestern ist der Skilift in Oberwangen offen. Trotz der Eisesk&auml;lte - minus 12 Grad - flitzten etliche junge Ski- und Snowboardfahrer die 750 Meter lange Piste hinunter. Bereits kurz nach dem Mittag war der Andrang bei der Liftstation gross.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>Oberwangen. Seit gestern ist der Skilift in Oberwangen offen. Trotz der Eisesk&auml;lte - minus 12 Grad - flitzten etliche junge Ski- und Snowboardfahrer die 750 Meter lange Piste hinunter. Bereits kurz nach dem Mittag war der Andrang bei der Liftstation gross. Offen ist der Skilift auch am Wochenende. Die &Ouml;ffnungszeiten sind im Internet zu finden: . (ch.)</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2852304</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Fri, 03 Feb 2012 07:16:00 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Ein vertrautes Bild verschwindet  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2850664</link>
         <description><![CDATA[  RICKENBACH. Dieser Tage wurde das im Volksmund &laquo;Gschwendhus&raquo; oder auch &laquo;Hexenh&auml;uschen&raquo; genannte Geb&auml;ude hinter der X-Bar von Rickenbach abgerissen. Es weicht einem Einfamilienhausneubau. Das tats&auml;chlich an ein Hexenh&auml;uschen aus Kinderm&auml;rchen erinnernde Geb&auml;ude stand bereits seit einiger Zeit leer.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>Rickenbach. Dieser Tage wurde das im Volksmund &laquo;Gschwendhus&raquo; oder auch &laquo;Hexenh&auml;uschen&raquo; genannte Geb&auml;ude hinter der X-Bar von Rickenbach abgerissen. Es weicht einem Einfamilienhausneubau. Das tats&auml;chlich an ein Hexenh&auml;uschen aus Kinderm&auml;rchen erinnernde Geb&auml;ude stand bereits seit einiger Zeit leer. Der bauliche Zustand, die unvorteilhaften Gr&ouml;ssenverh&auml;ltnisse sowie die zu erwartenden hohen Umbaukosten sprachen gegen eine Renovation. Aus denkmalpflegerisches Sicht handelte es sich nicht um ein zu sch&uuml;tzendes Objekt. (hs.)</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2850664</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Sat, 04 Feb 2012 01:08:00 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  «Auf mein Kopftuch werde ich nicht verzichten»  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2851618</link>
         <description><![CDATA[  ROMANSHORN. Hilal Karasu steht zu ihrem Kopftuch. Auch wenn es ihr die Einb&uuml;rgerung verwehren sollte, will sie es weiter- tragen. &laquo;Es geh&ouml;rt zu mir&raquo;, sagt sie. Probleme hat es ihr bislang noch nie bereitet.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>ROMANSHORN. Hilal Karasu steht zu ihrem Kopftuch. Auch wenn es ihr die Einb&uuml;rgerung verwehren sollte, will sie es weiter- tragen. &laquo;Es geh&ouml;rt zu mir&raquo;, sagt sie. Probleme hat es ihr bislang noch nie bereitet.</b><br /><br /><p>Acht Tage sind vergangen, seit die Thurgauer Zeitung &uuml;ber Hilal Karasu und ihr missgl&uuml;cktes Einb&uuml;rgerungsgespr&auml;ch berichtet hat. Inzwischen konnte sich auch die Einb&uuml;rgerungskommission in der Person von Ernst Z&uuml;llig erkl&auml;ren. Dieser bem&auml;ngelte vor allem ihre soziale Integration: &laquo;Mit ihrem Auftreten ist es nicht einfach, eine Lehrstelle zu finden.&raquo; Und zu ihrem Auftreten geh&ouml;re halt auch das Kopftuch. Hilal Karasu macht diese Aussage traurig. &laquo;Die Schweiz nennt sich ja ein freies Land. Dann sollte sie auch Kopft&uuml;cher akzeptieren.&raquo;</p> <h4>Karasus Haltung naiv?</h4> <p>Karasu glaubt nicht, dass ihre Religion ein Hindernis bei der Lehrstellensuche ist. &laquo;Ich rufe immer an, bevor ich eine Bewerbung abschicke, und frage nach. Nur eine Firma sagte mir, das Kopftuch sei ein Problem.&raquo; Online auf sagt ein Leser, diese Haltung sei naiv. &laquo;Kein Personalchef w&uuml;rde das Kopftuch als Absagegrund auff&uuml;hren. Die rechtlichen Konsequenzen w&auml;ren voraussehbar.&raquo; Die 17-J&auml;hrige betont jedoch, dass sie noch nie angefeindet wurde wegen des Kopftuches. &laquo;Ich hatte bisher noch nie Probleme.&raquo;</p> <p>Karasu hat die Lehrstellensuche inzwischen auf Eis gelegt. Sie bereitet sich momentan auf die Aufnahmepr&uuml;fungen an die Fachmittelschule vor. Diese stehen in einem Monat an. Ihren urspr&uuml;nglichen Berufswunsch Chemielaborantin musste sie begraben - wegen einer Allergie. &laquo;Jetzt m&ouml;chte ich Zeichnerin werden mit Fachbereich Hoch- und Tiefbau.&raquo;</p> <h4>Brief eines Islamophoben</h4> <p>Viele Reaktionen auf ihren Gang an die &Ouml;ffentlichkeit hat die Romanshornerin bisher nicht erhalten. Am Samstag bekam sie einen Brief, dem etliche Zeitungsausschnitte beigelegt waren, die den Islam schlecht machen. Den gleichen Brief erhielt auch die Redaktion der Thurgauer Zeitung. Der Brief enthielt keinen Absender. Viele Berichte stammen von der antiislamistischen Website &laquo;akteislam.de - f&uuml;r Europa, gegen Eurabien&raquo;.</p> <p>Weit erfreulicher war da die Zuschrift einer islamischen Vereinigung in der Schweiz, die der Familie Karasu Unterst&uuml;tzung zusagte.</p> <h4>Eher auf Pass verzichten</h4> <p>Und diese Unterst&uuml;tzung k&ouml;nnen Karasus gut gebrauchen. Denn ihnen steht ein langwieriger Rechtsprozess bevor. Als n&auml;chste Instanz wird das Bundesamt f&uuml;r Migration ihren Entscheid &uuml;ber das Einb&uuml;rgerungsgesuch f&auml;llen und entscheiden, ob Hilal zumindest die eidgen&ouml;ssische Einb&uuml;rgerungsbewilligung erh&auml;lt. Sollte sie diese erhalten, geht der Fall zur&uuml;ck an die Einb&uuml;rgerungskommission Romanshorn. F&uuml;r die T&uuml;rkin ist klar: &laquo;Auf mein Kopftuch werde ich nicht verzichten. Das geh&ouml;rt zu mir, und ich finde es etwas Sch&ouml;nes.&raquo; Eher verzichte sie auf den Schweizer Pass.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2851618</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Sat, 04 Feb 2012 11:42:00 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Gemeinsam Feuer machen  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2852296</link>
         <description><![CDATA[  FRAUENFELD. Die St&auml;dte Frauenfeld und Winterthur sind Energie-Partner. Gemeinsam w&auml;rmen sie die Einwohner im Eisenwerk und der &Uuml;berbauung M&uuml;hlewies. Energie-Contracting heisst das und bedeutet, Winterthur baut die Heizung, Frauenfeld heizt ein.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>FRAUENFELD. Die St&auml;dte Frauenfeld und Winterthur sind Energie-Partner. Gemeinsam w&auml;rmen sie die Einwohner im Eisenwerk und der &Uuml;berbauung M&uuml;hlewies. Energie-Contracting heisst das und bedeutet, Winterthur baut die Heizung, Frauenfeld heizt ein.</b><br /><br /><p>Die Wohn&uuml;berbauung M&uuml;hlewies zwischen Eisenwerk und der Sia wurde im Minergiestandard erbaut. Diese Bauten mit einer umweltschonenenden Heizung zu w&auml;rmen, war naheliegend. Zur selben Zeit suchte das Eisenwerk eine &ouml;kologische Alternative zur alten Heizung. Die L&ouml;sung war eine gemeinsame Holzschnitzelheizung. Die Heizung ist im Keller der Liegenschaft am M&uuml;hlewiesenweg 7 und versorgt 160 Wohnungen an der Schmidgasse und am M&uuml;hlewiesenweg sowie das ganze Eisenwerk mit W&auml;rme.</p> <p>Das Besondere daran: es ist ein Contracting-Projekt zwischen den St&auml;dten Winterthur und Frauenfeld. Bezahlt, geplant und gebaut hat die Stadt Winterthur. F&uuml;r Holzschnitzel und Erdgas sorgt die Stadt Frauenfeld. &laquo;F&uuml;r uns ist es eine Win-Win-Situation&raquo;, sagt Frauenfelds Stadtammann Carlo Parolari. Winterthur verf&uuml;ge &uuml;ber das n&ouml;tige Know-how bez&uuml;glich Planung und Ausf&uuml;hrung, als Partner k&ouml;nne Frauenfeld aber Einfluss nehmen auf Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein von Neubauten. Frei nach dem Motto: Egal, wer den Frauenfeldern einheizt, solange es CO2-neutral ist.</p> <p>Gestern haben Frauenfeld und Winterthur zur Besichtigung eingeladen der Anlange eingeladen.</p> <h4>Holz ist nur begrenzt nutzbar</h4> <p>Als CO2-neutraler Rohstoff hat Holz eine tadellos weisse Weste. Holzschnitzelheizungen sind dennoch nicht die L&ouml;sung aller (CO2-)Probleme. Es kann nur so viele Holzschnitzelanlagen in der Stadt geben, wie die umliegenden W&auml;lder Holz liefern. Die Alternative w&auml;re, Lastwagenladungen mit Holzschnitzel aus dem Graub&uuml;nden oder aus S&uuml;dtirol zu bestellen. Diese Lastwagenfahrten w&uuml;rden aber die CO2-Bilanz zunichte machen, sagt Parolari. &laquo;Wir sind deshalb immer daran, neue Ideen und Strategien zu verfolgen.&raquo;</p> <p>Die Lebensdauer einer Holzfeuerung betr&auml;gt 15 Jahre. Der Contracting-Vertrag mit Winterthur l&auml;uft &uuml;ber 30 Jahre. Wenn die jetzige Anlage ihren Dienst aufgibt, wird Winterthur eine neue Anlage stellen. Bei St&ouml;rungen, Unterhaltsarbeiten oder auch bei Spitzenlasten wird automatisch die Erdgasheizung zugeschaltet.</p> <h4>Holzheizungen fordern Herzblut</h4> <p>Eine Holzschnitzelanlage braucht jemanden, der sie liebt. Das weiss jeder, der eine im Keller stehen hat. Denn diese Anlagen sind empfindliche Gesch&ouml;pfe. In der Holzschnitzelmasse k&ouml;nnen gr&ouml;ssere Brocken zu St&ouml;rungen f&uuml;hren. Der Direktor der st&auml;dtischen Werke Winterthur, Markus S&auml;gesser, erkl&auml;rte an der Demonstration, dass die Wartung einer solchen Anlage Einf&uuml;hlungsverm&ouml;gen brauche. &laquo;Wer seine Heizung kennt, h&ouml;rt am kleinsten Ger&auml;usch, ob die Anlage tadellos feuert.&raquo; Anlagen der Gr&ouml;sse wie jener am M&uuml;hlewiesenweg seien aber bedeutend robuster als Heizungen f&uuml;r Einfamilienh&auml;user.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2852296</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Fri, 03 Feb 2012 07:13:00 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Circus Knie wieder in Frauenfeld  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2850191</link>
         <description><![CDATA[  FRAUENFELD. Letztes Jahr ber&uuml;cksichtigte der Circus Knie Frauenfeld nicht in seinem Tourn&eacute;eplan. Daf&uuml;r traten die Artisten in Kreuzlingen f&uuml;r die Raiffeisenbank auf. Heuer gastiert der gr&ouml;sste Schweizer Zirkus aber wieder auf der Grossen Allmend.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>FRAUENFELD. Letztes Jahr ber&uuml;cksichtigte der Circus Knie Frauenfeld nicht in seinem Tourn&eacute;eplan. Daf&uuml;r traten die Artisten in Kreuzlingen f&uuml;r die Raiffeisenbank auf. Heuer gastiert der gr&ouml;sste Schweizer Zirkus aber wieder auf der Grossen Allmend.</b><br /><br /><p>Ein Jahr ohne Circus Knie ist zwar kein verlorenes Jahr, gleichwohl ist Stadtammann Carlo Parolari der Meinung: &laquo;Der Knie geh&ouml;rt einfach in die Kantonshauptstadt.&raquo; Er habe auch interveniert, weil letztes Jahr keine Vorstellungen in Frauenfeld stattgefunden h&auml;tten. Und das Wort des Stadtammanns hatte Gewicht.</p> <p>Der Schweizer Nationalzirkus kommt am 2. und 3. April mit &uuml;ber hundert Tieren und 200 Mitarbeitern nach Frauenfeld. Die Zelte werden in der Grossen Allmend neben der Reithalle aufgeschlagen.</p> <h4>Zirkus muss rentieren</h4> <p>&laquo;Wir freuen uns sehr, dass wir dieses Jahr wieder in Frauenfeld gastieren&raquo;, erkl&auml;rt Knie-Mediensprecher Niklaus Leuenberger. Einerseits sei der letztj&auml;hrige Ausfall des Gastspielorts Frauenfeld in zu tiefen Besucherfrequenzen der Vorjahre begr&uuml;ndet gewesen. Zudem habe die Buchung von Grosskunden-Anl&auml;ssen in Kreuzlingen zu einem Engpass in der Tourplanung gef&uuml;hrt.</p> <p>&laquo;Ein Zirkus ist ein Unternehmen, das rentieren muss&raquo;, sagt Leuenberger. Der Circus Knie beziehe keinerlei Subventionen. Er spricht in Sachen Gastspielorte von einem Spagat zwischen Wirtschaftlichkeit und emotionaler Bindung. Frauenfeld hat als Spielort eine lange Tradition. Zudem haben die Knies seit 1900 das B&uuml;rgerrecht von Gerlikon inne.</p> <h4>Auch in Zukunft Spielort</h4> <p>Parolari ist sich sicher: &laquo;Die Familie Knie ist sehr verbunden mit Frauenfeld. Dies hat wohl auch zum erfreulichen Entscheid beigetragen, wieder bei uns aufzutreten.&raquo; Vorausgesetzt, dass die Besucherzahlen in den zwei Abendvorstellungen und der einen Show am Nachmittag stimmen, will der Circus Knie wieder j&auml;hrlich nach Frauenfeld kommen.</p> <p>&laquo;Wie Kreuzlingen ist Frauenfeld 2012 ebenfalls regul&auml;rer Spielort mit jeweils drei Shows. So soll es nach M&ouml;glichkeit auch in Zukunft bleiben&raquo;, erkl&auml;rt Knie-Mediensprecher Niklaus Leuenberger.</p> <h4>Nicht gegen Frauenfeld</h4> <p>So ist das Einvernehmen zwischen der Stadt Frauenfeld und dem Circus Knie nach wie vor ungetr&uuml;bt, wie Stadtammann Parolari best&auml;tigt. Der Entscheid 2011 sei ja keineswegs gegen Frauenfeld gerichtet gewesen.</p> <p>Dem Zirkuszauber vor hoffentlich ausverkauftem Haus kann also nichts mehr im Wege stehen.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2850191</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Fri, 03 Feb 2012 07:13:00 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Werkhof salzt vor der grossen Kälte  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2850187</link>
         <description><![CDATA[  FRAUENFELD. Frauenfeld bew&auml;ltigte den leichten Schneefall gestern in den fr&uuml;hen Morgenstunden ohne Probleme, obwohl die Strassen rutschig waren. Wegen der Sportferien herrschte weniger Verkehr als &uuml;blich in der Innenstadt.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>Frauenfeld. Frauenfeld bew&auml;ltigte den leichten Schneefall gestern in den fr&uuml;hen Morgenstunden ohne Probleme, obwohl die Strassen rutschig waren. Wegen der Sportferien herrschte weniger Verkehr als &uuml;blich in der Innenstadt. Die Mitarbeiter des Werkhofs h&auml;tten intensiv Salz gestreut, sagte Werkhof-Chef Markus Graf. Bis gestern abend sollten das Schmelzwasser verdunstet und die Strassen wieder trocken sein. Dies geschehe im Hinblick auf die grosse K&auml;lte, die f&uuml;r die n&auml;chste Tage vorhergesagt wird. &laquo;Bei unter minus zehn Grad taut es nur noch schlecht.&raquo; Eis und gefrorener Pflotsch liessen sich dann kaum noch beseitigen. Der Schnee am Morgen machte auch den Stadtbussen laut Fahrdienstleiter Andreas Schwarz keine Probleme. Bei Betriebsbeginn seien die Strassen &laquo;alle schon ger&auml;umt&raquo; gewesen. Mit der rutschigen Fahrbahn seien die Fahrer gut zurechtgekommen. &laquo;Sie sind daf&uuml;r geschult, sie fahren langsamer.&raquo; Versp&auml;tungen haben es deswegen kaum gegeben: &laquo;Nichts Nennenswertes.&raquo; (wu)</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2850187</guid>
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      <item>
         <pubDate>Sat, 04 Feb 2012 11:53:00 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Trotz Eiseskälte ist die Eisdecke noch zu dünn  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2852292</link>
         <description><![CDATA[  M&Auml;RWIL/ISTIGHOFEN. Schlechte Nachrichten f&uuml;r Eisl&auml;ufer: Der Istighofer Weiher ist noch nicht ganz zugefroren, und in M&auml;rwil sollte man nicht Schlittschuh laufen, weil der Weiher ein Naturschutzgebiet von nationaler Bedeutung ist und die Tiere ihre Ruhe brauchen.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>M&Auml;RWIL/ISTIGHOFEN. Schlechte Nachrichten f&uuml;r Eisl&auml;ufer: Der Istighofer Weiher ist noch nicht ganz zugefroren, und in M&auml;rwil sollte man nicht Schlittschuh laufen, weil der Weiher ein Naturschutzgebiet von nationaler Bedeutung ist und die Tiere ihre Ruhe brauchen.</b><br /><br /><p>Wie dick das Eis auf dem M&auml;rwiler Weiher gegenw&auml;rtig ist, weiss Hans Thomann nicht. Und genau genommen will es der Pr&auml;sident der B&uuml;rgergemeinde M&auml;rwil, die grosse Teile des M&auml;rwiler Weihers besitzt, auch nicht wissen.</p> <p>Und selbst, wenn er Bescheid w&uuml;sste, w&uuml;rde er sein Wissen wohl f&uuml;r sich behalten, denn eigentlich will die B&uuml;rgergemeinde M&auml;rwil gar keine Schlittschuhl&auml;uferinnen und -l&auml;ufer auf ihrem Eis sehen, ist doch der Weiher &laquo;ein Naturschutzgebiet von nationaler Bedeutung&raquo;, wie Hans Thomann betont.</p> <h4>L&auml;rm schadet den Tieren</h4> <p>Ein solches Gebiet sei ein Lebensraum f&uuml;r Tiere, die im Winter ihre Ruhe und nicht das Herumtollen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen auf der Eisfl&auml;che brauchen. &laquo;Der L&auml;rm schadet den Tieren, vor allem den Fischen; f&uuml;r die bedeutet das echt Stress&raquo;, sagt Thomann. Dennoch: Eine Verbotstafel oder einen Warnhinweis findet man rund um das rund 150 mal 50 Meter grosse Hauptbecken (ohne Nebenarme) nicht. Allerdings macht Hans Thomann unmissverst&auml;ndlich klar, dass &laquo;jede und jeder auf eigene Verantwortung dort Sport treibt&raquo;, falls er sich doch aufs Eis wagen sollte. Doch zurzeit besteht diesbez&uuml;glich noch keine Gefahr. Ein Augenschein vor Ort zeigt, dass die Eisschicht noch viel zu d&uuml;nn ist, um das Gewicht auch nur eines Kindes zu tragen.</p> <h4>Unebene Eisfl&auml;che</h4> <p>Zudem ist das Eis auf dem M&auml;rwiler Weiher generell nicht das Beste, da es weniger von Fliess-, denn vom Grundwasser gespeist wird - und Grundwasser ist nun einmal w&auml;rmer als Wasser, das von aussen herantransportiert wird. Und je w&auml;rmer das Wasser ist, desto weniger schnell bildet sich eine tragf&auml;hige Eisschicht. Zudem ist die Eisfl&auml;che auf dem M&auml;rwiler Weiher meistens ziemlich uneben, da ihr nicht durch eine k&uuml;nstliche Bew&auml;sserung nachgeholfen wird.</p> <p>&Auml;hnlich sieht die Lage beim knapp sieben Kilometer von M&auml;rwil entfernten Istighofer Weiher in der Gemeinde B&uuml;rglen aus - die Eisdecke ist im Grunde genommen noch gar keine.</p> <h4>Schnee isoliert den Weiher</h4> <p>&laquo;Kommt noch hinzu, dass es nicht nur kalt ist, sondern es auch in den letzten Tagen geschneit hat. Dieser Schnee isoliert den Weiher und verhindert, dass das Eis schnell dicker wird&raquo;, erkl&auml;rt der Leiter des B&uuml;rgler Werkhofes, Heinz Isler. Dem Werkhof obliegt die Betreuung der Eisfl&auml;che. &laquo;Sobald das Eis so dick ist, dass es tr&auml;gt, werden wir es w&auml;ssern, das macht das Eis besser&raquo;, sagt Isler.</p> <h4>Werkhofchef ist zuversichtlich</h4> <p>Ein weiteres Problem, welches sich den &laquo;Eismachern&raquo; vom B&uuml;rgler Werkhof stellt, ist die Tatsache, dass &laquo;die Bise fehlt, welche die Eisbildung unterst&uuml;tzt&raquo;. Da aber in diesen Tagen die Temperaturen im zweistelligen Minus-Bereich sind, d&uuml;rfte auch die Eisbildung auf dem Istighofer Weiher rasche Fortschritte machen.</p> <p>&laquo;F&uuml;r dieses Wochenende reicht es aber sicher noch nicht. Aber wenn das eisige Wetter in den n&auml;chsten Tagen anh&auml;lt, dann wird es schon noch etwas mit einer tragf&auml;higen Eisfl&auml;che werden&raquo;, zeigt sich der B&uuml;rgler Werkhofleiter optimistisch.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2852292</guid>
      </item>      <item>
         <pubDate>Sat, 04 Feb 2012 11:52:00 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Die Initiative kommt zustande  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2852212</link>
         <description><![CDATA[  WEINFELDEN. Die Interessengemeinschaft &laquo;f&uuml;r massvolles Bauen&raquo; hat schon 900 Unterschriften gesammelt. Das reicht, um gegen die geplante &Uuml;berbauung an der Burgstrasse in Weinfelden auch auf politischem Weg anzuk&auml;mpfen.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>WEINFELDEN. Die Interessengemeinschaft &laquo;f&uuml;r massvolles Bauen&raquo; hat schon 900 Unterschriften gesammelt. Das reicht, um gegen die geplante &Uuml;berbauung an der Burgstrasse in Weinfelden auch auf politischem Weg anzuk&auml;mpfen.</b><br /><br /><p>&laquo;Meine Erwartungen wurden weit &uuml;bertroffen&raquo;, sagt Markus Eugster. Er und die Mitinitianten vor der Burgstrasse in Weinfelden haben f&uuml;r ihre Volksinitiative schon 900 Unterschriften zusammen. &laquo;Bis Ende Februar, wenn wir die Unterschriftenbogen der Gemeindebeh&ouml;rde &uuml;berreichen werden, sind es sicher noch mehr.&raquo;</p> <h4>Offene T&uuml;ren eingerannt</h4> <p>Mit ihrer Protestaktion gegen die geplante &Uuml;berbauung an der Burgstrasse (die Thurgauer Zeitung berichtete) w&uuml;rden sie in der Bev&ouml;lkerung offene T&uuml;ren einrennen, sagt Eugster. &laquo;Die massive Bauerei in Weinfelden brennt den Leuten unter den N&auml;geln.&raquo; Sie h&auml;tten f&uuml;r die Unterschriftensammlung nicht &laquo;gross herumweibeln m&uuml;ssen&raquo;. Manche seien von sich aus aktiv geworden und h&auml;tten in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis Unterschriften gesammelt. Bewohner aus allen Wohngebieten von Weinfelden h&auml;tten unterschrieben. &laquo;Wir waren zwar optimistisch, dass wir die Initiative zustande bringen, aber mit einer solchen Solidarit&auml;t haben wir nicht gerechnet.&raquo;</p> <h4>F&uuml;r ein massvolles Bauen</h4> <p>Aufgrund der Reaktionen glaubt Markus Eugster, dass sich der Unmut nicht nur gegen den geplanten Bau von 21 Wohnungen an der Burgstrasse richtet. &laquo;Es ist ein genereller Protest. Den Leuten wird die massive und masslose Bauerei in Weinfelden zu viel.&raquo; Mit der Initiative wollen Eugster und andere Bewohner der Burgstrasse erreichen, dass die Gemeinde die Parzellen, auf welchen die &Uuml;berbauung errichtet werden soll, von der Dorfzone in eine Wohnzone f&uuml;r Einfamilienh&auml;user in Hanglage zuweist. &laquo;Unsere Interessengemeinschaft will das Bauen nicht verhindern, aber sie will ein massvolles und kein massloses Bauen.&raquo;</p> <p>Die geplante &Uuml;berbauung w&uuml;rde das Ortsbild im betroffenen Gebiet Burg und Hard, mit seinen vielen erhaltenswerten und gesch&uuml;tzten Bauten, zerst&ouml;ren. Eugster ist &uuml;berzeugt, dass die Initiative Wirkung zeigen wird. Auch andere Gebiete von Weinfelden seien von &uuml;berdimensionierten Bauprojekten betroffen.</p> <p>W&auml;hrend die IG &laquo;f&uuml;r massvolles Bauen&raquo; Unterschriften sammelte, reichte Bauherr und Architekt Konrad H&auml;berlin aus M&uuml;llheim beim Weinfelder Bauamt das Baugesuch ein. Er h&auml;lt an seinem Projekt fest - trotz der Initiative. &laquo;Wir bauen nicht &uuml;berdimensioniert, sondern halten uns ans Baureglement und realisieren, was in dieser Dorfzone erlaubt ist.&raquo;</p> <h4>Bauherr ist zuversichtlich</h4> <p>H&auml;berlin hat sich auf ein langwieriges Verfahren eingestellt. Er geht jedoch davon aus, dass er die 21 Wohnungen wird bauen k&ouml;nnen. Sicher w&uuml;rden die Gegner versuchen, das Vorhaben mit Einsprachen zu torpedieren. Baurechtlich gesehen seien die Einw&auml;nde aber haltlos. Auch wenn 900 Personen unterschrieben haben, glaubt H&auml;berlin nicht, dass die Initiative von den Weinfeldern angenommen wird. &laquo;Denn es geht um mehr als Solidarit&auml;t. Bei einer Umzonung und somit Wertverminderung des Baulandes werde ich der Gemeinde eine Entsch&auml;digungsforderung stellen.&raquo;</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2852212</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Sat, 04 Feb 2012 09:45:00 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Skandal unter den Tisch gekehrt  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2852226</link>
         <description><![CDATA[  FRAUENFELD. Die Freyenmuth-Biographie von Rolf Soland zeichnet ein zwiesp&auml;ltiges Bild des Politikers. Weil Johann Conrad Freyenmuth als Staatskassier nicht alle Einnahmen verbuchte, musste seine Familie nach seinem Tod dem Kanton Geld zur&uuml;ckzahlen.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>FRAUENFELD. Die Freyenmuth-Biographie von Rolf Soland zeichnet ein zwiesp&auml;ltiges Bild des Politikers. Weil Johann Conrad Freyenmuth als Staatskassier nicht alle Einnahmen verbuchte, musste seine Familie nach seinem Tod dem Kanton Geld zur&uuml;ckzahlen.</b><br /><br /><p>Ein Arzt, der sich Verdienste um die Pockenimpfung erwarb und ein guter Geburtshelfer war. Ein F&ouml;rderer moderner Methoden in der Landwirtschaft. Ein Regierungsrat, der ein f&uuml;r die damalige Zeit modernes Strassennetz realisierte, aber die Bauern mit Fronarbeit daf&uuml;r belastete. Ein Gegner Bornhausers und der demokratischen Umw&auml;lzung, der aber 1831 doch die Wahl in den Regierungsrat wieder annahm, da er so die g&uuml;nstige Wohnung im Schloss Frauenfeld behalten konnte. Ein Staatskassier, der ein Chaos in der Buchhaltung anrichtete und seinen Untergebenen zu wenig beaufsichtigte.</p> <h4>Baumeister des jungen Kantons</h4> <p>Das ist in einer Person vereint Johann Conrad Freyenmuth, einer der Baumeister des Kantons Thurgau im fr&uuml;hen 19. Jahrhundert. Ihm ist eine Biographie des Romanshorner Historikers Rolf Soland gewidmet, die als Band 146 der Thurgauer Beitr&auml;ge zur Geschichte erschienen ist.</p> <p>Baumeister ist dabei fast w&ouml;rtlich zu nehmen, denn Freyenmuth trieb den Bau moderner Strassen gegen viele Widerst&auml;nde voran. Dabei war er oft r&uuml;cksichtslos, leistete aber riesigen pers&ouml;nlichen Einsatz, denn er hatte nur einen nebenamtlichen Strasseninspektor zur Seite. Soland z&auml;hlt den Strassenbau zu den gr&ouml;ssten Leistungen Freyenmuths und nennt den Zustand der Strassen und Wege vor 1803 &laquo;desolat&raquo;.</p> <p>Viel l&auml;nger, rund 40 Jahre, k&uuml;mmerte sich Freyenmuth um die Kantonsfinanzen, als Beamter, Regierungsrat und wieder als Beamter. Neun Jahre nach seinem Tod platzte ein Skandal. Heinrich Freyenmuth, der Neffe, Sekret&auml;r und Nachfolger Johann Conrad Freyenmuths als Staatskassier, wurde wegen Unterschlagung angezeigt und fristlos entlassen. In der Folge pr&uuml;fte der Kanton auch die Buchhaltung des Onkels. Die Revisoren entdeckten eine &laquo;sehr unordentliche Buchhaltung&raquo; und nicht verbuchte Einnahmen.</p> <p>Dass Johann Conrad Freyenmuth Geld unterschlagen h&auml;tte, schliesst Soland aus. Er ist aber sicher, dass der Onkel die Unterschlagungen entdeckt h&auml;tte, wenn er den Neffen richtig beaufsichtigt h&auml;tte. Grund f&uuml;r die ungen&uuml;gende Aufsicht sei Amtsm&uuml;digkeit, Politikverdrossenheit und zuletzt geistigen Verfall gewesen.</p> <h4>Interesse an wenig Publizit&auml;t</h4> <p>Die Frage einer R&uuml;ckforderung stellte sich. In einem Vergleich einigten sich der Kanton, der sich weitgehend durchsetzte, und die Erben Johann Conrad Freyenmuths. F&uuml;r Soland hatten beide Seiten Interesse am Vergleich und an m&ouml;glichst wenig Publizit&auml;t. Die Familie wahrte den guten Ruf des Verstorbenen. Die Mehrheit der 1852 amtierenden Regierungsr&auml;te und der Grosse Rat kamen mit dem Vergleich um Antworten auf kritische Fragen herum. Sie hatten ja die Rechnungen Freyenmuths von 1833 bis 1843 immer abgenommen und die Fehler in der Buchhaltung nicht moniert.</p> <div class="mpnl_hinweis">Rolf Soland, Johann Conrad Freyenmuth (1775-1843) und seine Tageb&uuml;cher, Verlag des Historischen Vereins, Frauenfeld 2011.</div>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2852226</guid>
      </item>
      <item>
         <pubDate>Fri, 03 Feb 2012 07:24:00 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Umzug sucht Mitläufer  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2850136</link>
         <description><![CDATA[  WEINFELDEN. Der Verein Weinfelder Fasnacht will die n&auml;rrischen Tage im Dorf beleben. Vor allem der Umzug soll wieder zur Tradition werden. Doch der Anlass wartet noch immer auf mehr Teilnehmer.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>WEINFELDEN. Der Verein Weinfelder Fasnacht will die n&auml;rrischen Tage im Dorf beleben. Vor allem der Umzug soll wieder zur Tradition werden. Doch der Anlass wartet noch immer auf mehr Teilnehmer.</b><br /><br /><p>Seit die &laquo;Rebl&auml;use&raquo; die Fasnacht in Weinfelden nicht mehr organisieren, ist die Luft draussen. Dieser Meinung sind viele Einwohner, die sich noch gut an die langen Fasnachtsumz&uuml;ge und die legend&auml;ren Schnitzelb&auml;nke mit den frechen Bildern erinnern. Als auch noch das OK Maskenball seinen Geist aufgab, gr&uuml;ndeten 2005 ein paar Unentwegte den Verein Weinfelder Fasnacht mit dem Ziel, im Dorf eine neue Fasnachtskultur aufzubauen.</p> <h4>Positive Bilanz</h4> <p>Sieben Jahre nach der Gr&uuml;ndung des Vereins zieht Mitinitiantin Raphaela Helg Zahnd eine positive Bilanz. Der Aufbau einer neuen Kultur sei gelungen, sagt sie. Das grosse Guggentreffen, das hin&uuml;bergerettet werden konnte, findet am 11. Februar bereits zum zw&ouml;lftenmal statt, der Kindermaskenball geht wieder &uuml;ber die B&uuml;hne und vor allem findet wieder ein Umzug statt.</p> <p>Es ist der zweite Umzug nach einer Pause von mehreren Jahren. Aus Sicht der Veranstalter war der letztj&auml;hrige Anlass ein voller Erfolg. Der Verein habe deshalb beschlossen, k&uuml;nftig jedes Jahr einen Umzug durchzuf&uuml;hren.</p> <h4>Maskenball vielleicht sp&auml;ter</h4> <p>Ob der diesj&auml;hrige Anlass an den Erfolg seines Vorg&auml;ngers ankn&uuml;pfen kann, steht allerdings noch in den Sternen. Leider h&auml;tten bisher nicht so viele Vereine und Private f&uuml;r eine Teilnahme gewonnen werden k&ouml;nnen, wie sich das der Verein gew&uuml;nscht habe, r&auml;umt Raphaela Helg Zahnd ein. In der Tat erscheinen auf dem offiziellen Umzugsflyer lediglich 19 Gruppen und Guggenmusiken, wobei viele nicht einmal aus dem Dorf stammen. Aber noch sei es f&uuml;r eine Anmeldung nicht zu sp&auml;t, sagt Raphaela Helg Zahnd.</p> <p>Dass es dereinst in Weinfelden wieder einen grossen, sch&ouml;nen Maskenball geben wird, schliesst die begeisterte Fasn&auml;chtlerin nicht aus. &laquo;Man soll niemals nie sagen.&raquo; Vorerst wolle sich der Verein aber auf den Umzug, den Kindermaskenball, das Gugge-Warm-up und den ebenfalls traditionellen Gugge-Gottesdienst am Sonntag in der katholischen Kirche in Weinfelden konzentrieren. An prominenten G&ouml;nnern wie dem Z&uuml;rcher Zoo und dem Connyland fehlt es der Weinfelder Fasnacht jedenfalls nicht.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2850136</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 02 Feb 2012 07:24:00 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Ihr Lädeli ist Dorfgeschichte  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2848678</link>
         <description><![CDATA[  MAUREN. Seit 46 Jahren f&uuml;hrt Lilli L&uuml;thi ihren kleinen Laden in Mauren. Jetzt hat sich die 79-J&auml;hrige entschieden aufzuh&ouml;ren. Dank der Initiative von Karin W&auml;lle k&ouml;nnen die Bewohner aber auch in Zukunft im Dorf einkaufen.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>MAUREN. Seit 46 Jahren f&uuml;hrt Lilli L&uuml;thi ihren kleinen Laden in Mauren. Jetzt hat sich die 79-J&auml;hrige entschieden aufzuh&ouml;ren. Dank der Initiative von Karin W&auml;lle k&ouml;nnen die Bewohner aber auch in Zukunft im Dorf einkaufen.</b><br /><br /><p>Das Aufh&ouml;ren f&auml;llt Lilli L&uuml;thi nicht leicht. 46 Jahre sind ja auch eine lange Zeit. Das &laquo;L&auml;deli&raquo; in Mauren ist ihr Leben. Solange es geht, wollte sie den Dorfladen f&uuml;hren. Eines Abend f&uuml;hlte sich Lilli L&uuml;thi unwohl. &laquo;Das war das Zeichen, den Laden aufzugeben und etwas k&uuml;rzer zu treten&raquo;, sagt die 79-J&auml;hrige.</p> <h4>S&uuml;sses 1-Franken-S&auml;ckli</h4> <p>Als sie und ihr Mann im Herbst 1965 die Liegenschaft an der Bergerstrasse kauften und den Laden im Haus &uuml;bernahmen, gab es in Mauren zwei B&auml;ckereien, eine K&auml;serei, eine Poststelle und vier Wirtschaften. Nichts von dem ist geblieben. Lilli L&uuml;this Laden ist noch der einzige im Dorf. Und die Wirtschaft, die &uuml;berlebt hat, ist nur noch abends ge&ouml;ffnet. Das sei auch ein Grund gewesen, weshalb sie ihren Laden nicht aufgeben wollte. &laquo;Ich konnte doch meine Stammkunden nicht einfach im Stich lassen.&raquo;</p> <p>Vor allem die &auml;lteren Leute h&auml;tten es gesch&auml;tzt, dass sie im Dorf einkaufen k&ouml;nnen, erz&auml;hlt Lilli L&uuml;thi. Sie schmunzelt und zeigt auf das 1-Franken-S&auml;ckli mit elf kleinen S&uuml;ssigkeiten. &laquo;Die halte ich stets f&uuml;r meine j&uuml;ngsten Kunden bereit.&raquo;</p> <h4>Teil der Kindheitserinnerungen</h4> <p>Zu diesen &laquo;j&uuml;ngsten Kunden&raquo; geh&ouml;rte auch Karin W&auml;lle. Sie ist in Mauren aufgewachsen und ist vor Jahren mit der Familie wieder in ihr Heimatdorf gezogen. Lilli L&uuml;this Laden ist Teil ihrer Kindheitserinnerungen. &laquo;Seit ich denken kann, gibt es das L&auml;deli. Ich habe es immer geliebt.&raquo; Als sie von der Schliessung geh&ouml;rt habe, sei ihr der Gedanken gekommen, selbst einen Laden zu er&ouml;ffnen, sagt Karin W&auml;lle. &laquo;Es w&auml;re doch schade und f&uuml;r Mauren ein grosser Verlust, wenn es gar keinen Dorfladen mehr gibt.&raquo;</p> <p>&laquo;H&auml;tte ich das gewusst, h&auml;tte ich fr&uuml;her ans Aufh&ouml;ren gedacht&raquo;, sagt Lilli L&uuml;thi l&auml;chelnd. Sie ist froh, dass Karin W&auml;lle in ihre Fussstapfen tritt. &laquo;Das f&auml;llt einem der Abschied etwas leichter.&raquo;</p> <h4>Ferien an den H&auml;nden abz&auml;hlen</h4> <p>Am 25. Februar hat Lilli L&uuml;thi den Laden das letzte Mal ge&ouml;ffnet. &laquo;Ich muss mich erst daran gew&ouml;hnen, nicht mehr vom Montag bis Samstag im Laden zu stehen.&raquo; Die Ferien kann die 79-J&auml;hrige an ihren H&auml;nden abz&auml;hlen. &laquo;Zweimal vier Ferientage habe ich mir in den letzten 46 Jahren geg&ouml;nnt.&raquo; Da seien noch die Geburten ihrer drei S&ouml;hne dazugekommen und ein Spitalaufenthalt. &laquo;Aber sonst konnten die Kunden immer auf mich z&auml;hlen.&raquo;</p> <p>In ihrem Laden habe sie sich wie auf einer Insel gef&uuml;hlt, erz&auml;hlt Lilli L&uuml;thi. &laquo;Ich war nie viel unter den Leuten - sie kamen ja zu mir.&raquo;</p> <h4>Familie besuchen und jassen</h4> <p>Wenn sie am 25. Februar das letzte Mal den Schl&uuml;ssel der Ladent&uuml;re dreht, dann freut sie sich darauf, ihre S&ouml;hne, die Tochter und die Enkelkinder zu besuchen. &laquo;Die meisten von ihnen wohnen in der Region Bern. Von der Hauptstadt habe ich bis jetzt nur den Bahnhof gesehen.&raquo; Auch hat sich Lilli L&uuml;thi vorgenommen, t&auml;glich einen Spaziergang zu machen. &laquo;Das h&auml;lt mich fit, und ich bleibe in Kontakt mit den Dorfbewohnern.&raquo; Geistig fit h&auml;lt sie sich mit ihrem &laquo;liebsten Hobby&raquo;, dem Jassen.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2848678</guid>
      </item>      <item>
         <pubDate>Sat, 04 Feb 2012 11:41:00 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Ein Künstler in der Küche  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2851469</link>
         <description><![CDATA[  ARBON. Der Arboner Yannick Hollenstein kocht um den Sieg am prestigetr&auml;chtigen Wettbewerb &laquo;Gusto&raquo;. Seine Karriere begann bereits im Kinderzimmer.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>ARBON. Der Arboner Yannick Hollenstein kocht um den Sieg am prestigetr&auml;chtigen Wettbewerb &laquo;Gusto&raquo;. Seine Karriere begann bereits im Kinderzimmer.</b><br /><br /><p>Fischduft erf&uuml;llt die K&uuml;che - delikat und unaufdringlich. Yannick Hollenstein beugt sich konzentriert &uuml;ber den quadratischen Teller und greift zu der Tube mit Safransabayon. Mit h&ouml;chster Sorgfalt und ruhiger Hand garniert er den Tellerrand mit sieben hellgelben Punkten. &laquo;Er ist ein Perfektionist&raquo;, sagt August Minikus, Gastgeber im Gourmetrestaurant R&ouml;merhof in Arbon, &uuml;ber seinen Lernenden.</p> <p>Sein Talent und seine Kreativit&auml;t haben den 17j&auml;hrigen Arboner in der noch jungen Karriere weit gebracht: Yannick Hollenstein kochte sich in den Final des einzigen nationalen Lehrlingskochwettbewerbs &laquo;Gusto&raquo;.</p> <h4>Drei Stunden f&uuml;r f&uuml;nf Portionen</h4> <p>Drei Stunden wird Yannik Hollenstein am Morgen des 9. M&auml;rz Zeit haben, die &laquo;Gusto-Jury&raquo; in der Berufsschule Baden mit seiner Fischkreation und dem Desserttraum aus Schokolade zu &uuml;berzeugen. Das ist sehr knapp bemessen: &laquo;Man muss richtig Gas geben, damit man rechtzeitig fertig wird&raquo;, sagt der Jungkoch. Das Menu kocht er f&uuml;nfmal: Einen Teller begutachtet die Jury, drei Portionen sind f&uuml;r das Buffet vor Ort gedacht und den letzten Teller gelieren Fachleute, damit er an der abendlichen Gala im Radisson Blu Hotel in Z&uuml;rich ausgestellt werden kann.</p> <p>Im Final treten f&uuml;nf Frauen und vier M&auml;nner an, allesamt Lernende, im zweiten oder dritten Lehrjahr. &laquo;Die anderen Finalisten habe ich bereits im Januar an einem Fotoshooting getroffen. Die Konkurrenz ist sehr stark&raquo;, sagt Hollenstein. Davon l&auml;sst er sich aber nicht beeindrucken: &laquo;Ich ziehe mein Ding durch und gebe alles.&raquo; Auch sein Chef ist zuversichtlich: &laquo;Wenn seine Tagesform stimmt, wird er es bis ganz nach vorn schaffen&raquo;, sagt August Minikus.</p> <h4>Bereits als Kind hinterm Herd</h4> <p>F&uuml;r Yannick Hollenstein ist das Kochen mehr als ein Beruf, &laquo;es ist meine Berufung&raquo;, wie er selber sagt. Die Begeisterung daf&uuml;r entdeckte er schon im Kinderzimmer mit Spielzeug-Kochgeschirr. &laquo;Sp&auml;ter, als mein Bruder draussen Fussball spielte oder mit dem T&ouml;ffli umherkurvte, kochte ich mit meiner Mutter das Mittagessen&raquo;, erinnert sich Yannick Hollenstein. Und an Weihnachten lag stets ein neues Kochbuch unter dem Baum.</p> <p>Auch die Begeisterung f&uuml;rs Fischen fand der junge Arboner fr&uuml;h. Auf den Seychellen zog er seinen bis anhin gr&ouml;ssten Fang aus dem Wasser: einen 200 Kilogramm schweren Schwertfisch, den er anschliessend f&uuml;r 600 Pfund verkaufen konnte. Auf Reisen entdeckte er auch die unterschiedlichen K&uuml;chen der Welt. &laquo;Ich mag die Leichtigkeit der mediterranen und die Exotik der asiatischen K&uuml;che.&raquo; Sein Plan f&uuml;r die Zukunft sieht vor, ein eigenes Restaurant zu f&uuml;hren, in dessen Karte auch die gesammelten Erfahrungen mit einfliessen.</p> <p>Erst muss sich Yannick Hollenstein aber auf den Kochwettbewerb konzentrieren. Bis zum grossen Final kocht er sein Menu nicht mehr oft: &laquo;Wenn ich es mehr als zwei-, dreimal zubereite, k&ouml;nnte es die Finesse verlieren.&raquo;</p>   ]]></content:encoded>
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         <pubDate>Sat, 04 Feb 2012 12:13:00 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Integration gelingt vorbildlich  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2851521</link>
         <description><![CDATA[  ST.MARGRETHEN. Bundesr&auml;tin Simonetta Sommaruga ist am Donnerstag ins Rheintal gekommen, um Menschen zuzuh&ouml;ren, die sich f&uuml;r Integration engagieren. Ihre Bilanz: &laquo;Integration kann nur gelebt werden, und im Rheintal wird sie sehr stark gelebt.&raquo;  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>ST.MARGRETHEN. Bundesr&auml;tin Simonetta Sommaruga ist am Donnerstag ins Rheintal gekommen, um Menschen zuzuh&ouml;ren, die sich f&uuml;r Integration engagieren. Ihre Bilanz: &laquo;Integration kann nur gelebt werden, und im Rheintal wird sie sehr stark gelebt.&raquo;</b><br /><br /><p>Erfolgreiche Integration ist kein Zufall. Unter diesem Leitsatz richtet der Kanton St. Gallen seit zehn Jahren seine Integrationspolitik aus. Das Departement des Inneren f&ouml;rdert verschiedene Projekte auch im Rheintal. Aus Anlass des Festes zum zehnj&auml;hrigen Bestehen der Integrationsf&ouml;rderung besuchte Bundesr&auml;tin Simonetta Sommaruga St. Margrethen. Sie sei ins Rheintal gekommen, um zuzuh&ouml;ren und mit Menschen zu reden, die sich in Integrationsprojekten engagieren, sagte die Bundesr&auml;tin als sie die Mitglieder vom Netzwerk Wiesenau traf.</p> <h4>Ein erfolgreiches Netzwerk</h4> <p>In einer intensiven Gespr&auml;chsrunde berichteten Eltern und Lehrkr&auml;fte, warum sie sich engagieren, sie Bildungsanl&auml;sse und Feste f&uuml;r die Schule und das Dorf organisieren. Ersan Karakoc geh&ouml;rt dem Netzwerk an und brachte es auf den Punkt: &laquo;Ich bin nicht als T&uuml;rke oder Ausl&auml;nder im Netzwerk, sondern als Vater.&raquo;</p> <p>Das Netzwerk funktioniere gut, weil s&auml;mtliche Mitglieder von Anfang an in die Entscheidungsprozesse einbezogen wurden, sagte Schulleiterin Eva Graf Poznicek. Nicht die Lehrerschaft habe Eltern gesucht, um bereits festgelegte Vorstellungen umzusetzen. &laquo;Wir haben miteinander bei null angefangen&raquo;, beschrieb Graf einen Grund f&uuml;r den Erfolg des Projektes.</p> <h4>Hindernisse und Anregungen</h4> <p>Sommaruga konnte keinen blinden Fleck finden. Dennoch fragte sie nach Schwierigkeiten oder Hindernissen und Verbesserungsvorschl&auml;gen aus Sicht der Netzwerk-Mitglieder. Ein Vater sagte, er erfahre zu wenig konkrete Hilfe und Unterst&uuml;tzung bei der Lehrstellensuche seines Sohnes. Die Informationen bei der Berufsberatung und beim RAV h&auml;tten seinem Sohn und ihm nicht geholfen.</p> <p>Viele Eltern w&uuml;nschten sich mehr Zeit f&uuml;r ihre Kinder, sagte ein Lehrer. Oft m&uuml;ssten Vater und Mutter arbeiten und vielfach im Schichtdienst, ihren Kindern fehle dann gen&uuml;gend emotionale Zuwendung. Beda Meier (Leiter Kompetenzzentrum Integration, St. Gallen) deponierte bei der Bundesr&auml;tin, er w&uuml;nsche sich ein Festbudget, mit dem der Kanton Projekte kontinuierlich f&ouml;rdern k&ouml;nne. Der Vorschlag, einen Artikel Integration in ein Gesetz aufzunehmen, sei nicht realisierbar, sagte Sommaruga. Integration sei eine Verbundaufgabe, die sowohl der Bund als auch der Kanton und die Gemeinden zu erf&uuml;llen h&auml;tten. Aber sie nehme die Anregung mit nach Bern, die Regionen noch st&auml;rker zu unterst&uuml;tzen.</p> <p>Die Integrationsministerin - so nannte Beda Meier die Bundesr&auml;tin - hatte von den Rheintaler Projekten einen positiven Eindruck. Sie habe Schl&uuml;sselpersonen getroffen und gesehen, wie das Netzwerk Wiesenau funktioniere. Integration k&ouml;nne nur gelebt und nicht verordnet werden, und im Rheintal werde sie sehr stark gelebt. Sommaruga sagte, sie sei motiviert, ihre positiven Eindr&uuml;cke mit nach Bern zu nehmen.</p> <h4>Rheintal hat Modellcharakter</h4> <p>Das Engagement, das die Menschen in den Rheintaler Projekten zeigen, habe Modellcharakter, zeigte sich Sommaruga &uuml;berzeugt. Es sei vorbildlich, wie zw&ouml;lf Gemeinden zusammenarbeiten. Dabei wahre jede Gemeinde ihre Bed&uuml;rfnisse und leiste dennoch einen finanziellen Beitrag an ein gemeinsames Ziel. Das Netzwerk Wiesenau funktioniere vorbildlich, weil es offen sei und verschiedene Menschen - Schweizer und Migranten - sich einbringen und mitgestalten. Einen grossen Erfolg beschrieb die Bundesr&auml;tin darin, dass die Schule &uuml;ber das Netzwerk Einfluss auf die Kinder und ihre Eltern habe, aber auch auf die ganze Familie und das Dorf.</p> <p>Als gut und wichtig sieht die Bundesr&auml;tin es auch an, dass der AGV Rheintal sich finanziell, zum Beispiel bei Kinderkrippen, engagiere. Es sei ein Interesse der Wirtschaft, Zugewanderte als Arbeitskr&auml;fte zu gewinnen. Deshalb habe sie auch ein Interesse, dass die Kinder von Zugewanderten eine gute Ausbildung erhalten, da sie die zuk&uuml;nftigen Arbeitskr&auml;fte sind, sagte Simonetta Sommaruga.</p>   ]]></content:encoded>
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