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      <title>Lokales - Toggenburg - Neckertal</title>
      <link>http://www.tagblatt.ch/</link>
      <description>St.Galler Tagblatt Nachrichten</description>
      <language>de-DE</language>
      <pubDate>Wed, 08 Sep 2010 22:00:18 +0000</pubDate>
      <lastBuildDate>Wed, 08 Sep 2010 22:00:18 +0000</lastBuildDate>      <item>
         <pubDate>Fri, 03 Sep 2010 01:02:58 +0000</pubDate>
         <category>Neckertal</category>
         <title><![CDATA[Abenteuer ohne Sturm und Piraten ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1600448</link>
         <description><![CDATA[  Michael Hug hat im Februar eine Seereise auf einem riesigen Containerschiff unternommen. In einem Bildvortrag hat der freischaffende Journalist von der Reise berichtet. Obwohl sich am Horizont weder ein Sturm noch Piraten blicken liessen, hat er die Erlebnisse als kleines Abenteuer verbucht.   ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Michael Hug hat im Februar eine Seereise auf einem riesigen Containerschiff unternommen. In einem Bildvortrag hat der freischaffende Journalist von der Reise berichtet. Obwohl sich am Horizont weder ein Sturm noch Piraten blicken liessen, hat er die Erlebnisse als kleines Abenteuer verbucht. </b><br><br><p>
  Sie h&auml;tten echte Schweizer Cervelats erbeuten k&ouml;nnen,
  die Piraten vor der K&uuml;ste Somalias. Der freischaffende
  Journalist Michael Hug hatte welche im Gep&auml;ck, als er in
  Malta an Bord des Containerschiffes gegangen ist. Im Freihafen
  von Malta begann seine aussergew&ouml;hnliche Seereise, die ihn
  durch den Suezkanal bis in die Vereinigten Arabischen Emirate
  f&uuml;hren sollte.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Im Hafen erhielt er auch einen ersten Eindruck von den immensen
  Ausmassen des Schiffes (siehe Kasten), das f&uuml;r die
  n&auml;chsten elf Tage und 6500 Kilometer sein Zuhause sein
  sollte.
</p>
<h4>
  Aussicht adieu
</h4>
<p>
  An seinem Vortrag im Weidhof in Oberhelfenschwil, wo der
  Reisereporter derzeit in einem Zirkuswagen lebt, zeigte er auch
  ein Bild seiner Kabine und der Aussicht. Der Blick aus der Kabine
  sei aber bald einmal von Containern verstellt worden. Zeit
  f&uuml;r Hug, sich auf dem Schiff umzusehen.
</p>
<p>
  Bewegen durfte er sich frei auf dem riesigen Frachter. Er
  unterhielt sich mit der Crew und erfuhr vom Kapit&auml;n und den
  Offizieren so einiges &uuml;ber die moderne Seefahrt.
  Frachtschiffe haben auch heute noch eine grosse Bedeutung, was
  den Transport von G&uuml;tern betrifft. So werden drei Viertel
  der Weltfracht per Schiff und zwei Drittel davon auf
  Containerschiffen transportiert. Welcher Container wo auf dem
  Schiff zu liegen kommt, wird von einem Computer errechnet. Dabei
  werden die Container so plaziert, dass das Gewicht optimal auf
  dem Frachter verteilt ist.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Schlecht beladene Schiffe k&ouml;nnen leicht kippen -
  bereits im Hafen oder bei rauher See.
</p>
<h4>
  H&ouml;hepunkt Suezkanal
</h4>
<p>
  Von Malta ging es zun&auml;chst in Richtung &Auml;gypten. Vor der
  Stadt Port Said wartete auf Michael Hug der H&ouml;hepunkt seiner
  Reise: Der Suezkanal. Vor der Einfahrt in den Kanal zeigte der
  Bildschirm des Radars eine virtuelle Strasse, auf der sich ein
  Schiff hinter dem n&auml;chsten einreihen muss. Der 161 Kilometer
  lange Suezkanal verbindet das Mittelmeer mit dem Roten Meer.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Die Durchfahrt erspart einen Weg von 5000 Meilen rund um den
  afrikanischen Kontinent herum. Entsprechend hoch ist seine
  Bedeutung - global und auch f&uuml;r &Auml;gypten. Sage und
  schreibe f&uuml;nf Milliarden Dollar beschert er dem Land
  j&auml;hrlich an Staatseinnahmen. Diese seien fast netto, da der
  Aufwand, welcher der Staat mit dem Kanal habe dagegen
  verschwindend gering sei, so Michael Hug. W&auml;hrend der Fahrt
  durch den Kanal ist permanent ein Lotse an Bord jedes Schiffs.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Entlang des Kanals gibt es zahlreiche gr&uuml;ne Oasen, die vom
  Nil her bew&auml;ssert werden und auch eine Menge Milit&auml;rs.
</p>
<h4>
  Kein Pirat in Sicht
</h4>
<p>
  Mit dem Wetter hatte Michael Hug Gl&uuml;ck. Die See war
  w&auml;hrend seiner elft&auml;gigen Reise praktisch windstill
  - von Sturm war keine Rede. Dennoch merkt man seinem
  Tonfall an, dass er es gerne etwas st&uuml;rmischer gehabt
  h&auml;tte auf seiner Reise. Nebst Michael Hug befand sich ein
  weiterer Passagier auf dem Containerschiff. Der amerikanische
  Autor David Robins recherchierte f&uuml;r seinen Roman &uuml;ber
  Piraterie.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Er h&auml;tte wohl gerne im Golf von Aden einige Piraten zu
  Gesicht bekommen, zumal diese mit ihren Booten dem riesigen und
  schnellen Schiff kaum h&auml;tten Herr werden k&ouml;nnen. Auch
  wenn die Piraten ausblieben - sehr zum Leidwesen des Autors
  aus den USA - hat Michael Hug seine Reise genossen.
</p>
<p>
  Die Cervelats fielen &uuml;brigens gegen Ende der Seereise einem
  gediegenen Barbecue auf der Hydra zum Opfer. Matthias Giger
</p>
<div class="mpnl_hinweis">
  Am 14. Oktober h&auml;lt Michael Hug seinen Bildvortrag &uuml;ber
  die Reise auf dem Containerschiff erneut um 20.30 Uhr im Gare de
  Lion in Wil. Seine Erlebnisse auf dem Frachter h&auml;lt
  Reisereporter Michael Hug mit weiteren Erlebnissen in einem Buch
  fest. Wann das Buch erscheint, ist noch offen. Unter <a class=
  "more" href="http://www.globoship.ch">www.globoship.ch</a>
  l&auml;sst sich eine Frachtschiff-Reise buchen.
</div>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1600448</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Fri, 03 Sep 2010 01:02:58 +0000</pubDate>
         <category>Neckertal</category>
         <title><![CDATA[CMA CGM Hydra ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1600449</link>
         <description><![CDATA[   Bei der CMA CGM Hydra handelt es sich um ein Containerschiff der drittgr&ouml;ssten Kategorie. Es ist 347 Meter lang, 45 Meter breit und kann bis zu 10 960 Container laden. Mit 24,2 Knoten ist die H&ouml;chstgeschwindigkeit f&uuml;r ein Schiff dieser Gr&ouml;sse flott.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br><br><p>
  Bei der CMA CGM Hydra handelt es sich um ein Containerschiff der
  drittgr&ouml;ssten Kategorie. Es ist 347 Meter lang, 45 Meter
  breit und kann bis zu 10 960 Container laden. Mit 24,2 Knoten ist
  die H&ouml;chstgeschwindigkeit f&uuml;r ein Schiff dieser
  Gr&ouml;sse flott. Erbaut wurde es bei der koreanischen Daewoo
  Werft. 2009 hat es seinen Dienst aufgenommen. CMA CGM heisst das
  Unternehmen, dem das Schiff geh&ouml;rt. Das Unternehmen ist die
  weltweit drittgr&ouml;sste Reederei f&uuml;r Container-Fracht.
  (mgi/pd)
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1600449</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Thu, 02 Sep 2010 01:01:14 +0000</pubDate>
         <category>Neckertal</category>
         <title><![CDATA[Cup trotz Renn-Absagen gewertet ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1599656</link>
         <description><![CDATA[  OBERHELFENSCHWIL. Obwohl nur eines der drei Rennen des Neckertaler Seifenkisten-Cups durchgef&uuml;hrt wurde, beschloss Pr&auml;sident Willi Signer die Cup-Preise zu vergeben.   ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>OBERHELFENSCHWIL. Obwohl nur eines der drei Rennen des Neckertaler Seifenkisten-Cups durchgef&uuml;hrt wurde, beschloss Pr&auml;sident Willi Signer die Cup-Preise zu vergeben. </b><br><br><p>
  Anl&auml;sslich der Chilbi in Oberhelfenschwil h&auml;tte am
  Samstag das dritte und letzte Rennen des Neckertaler
  Seifenkisten-Cups stattfinden sollen. Schon das erste in
  Brunnadern musste wegen schlechten Wetters abgesagt werden. Nun
  traf auch die Oberhelfenschwiler Ausgabe dasselbe Schicksal. So
  konnte f&uuml;r den Cup nur das St. Peterzeller Rennen gewertet
  werden. Gem&auml;ss Rennreglement m&uuml;ssen zwei Rennen
  f&uuml;r die Cup-Wertung gefahren werden.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  &laquo;Im grossen Interesse und zur Freude der Jugendlichen hat
  Pr&auml;sident Willi Signer jedoch ausnahmsweise entschieden, den
  Cup trotzdem zu werten. So kamen alle Fahrer in den Genuss eines
  kleinen Preises&raquo;, sagt Elmar Weidele vom OK. (kru)
</p>
<div class="mpnl_hinweis">
  Rangliste (Fahrer der Region) Kids Sport (7-12 Jahre): 1.
  Samuel Von Niederh&auml;usern, Wattwil; 3. Henrik Z&ouml;rkler,
  St. Peterzell; 4. Carlos Salentes, St. Peterzell Kids Hobby
  (7-12 Jahre): 2. Vivian Aemisegger, St. Peterzell; 4. Marc
  Roth, Oberhelfenschwil; 6. Pascal Roth, Oberhelfenschwil Junioren
  Sport (13-18 Jahre): 2. Simon Egli, Oberhelfenschwil
  Erwachsene: 3. Johannes Egli, Oberhelfenschwil
</div>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1599656</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Thu, 02 Sep 2010 01:01:12 +0000</pubDate>
         <category>Neckertal</category>
         <title><![CDATA[Wenn ein Naturpark, dann hier ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1599707</link>
         <description><![CDATA[  NECKERTAL. &laquo;Wenn in der Ostschweiz ein Naturpark entstehen soll, dann in dieser Region&raquo; - dies das Fazit zweier Studierender der Hochschule f&uuml;r Technik in Rapperswil, die den geplanten Regionalen Naturpark im Neckertal zum Thema ihrer Diplomarbeit w&auml;hlten.   ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>NECKERTAL. &laquo;Wenn in der Ostschweiz ein Naturpark entstehen soll, dann in dieser Region&raquo; - dies das Fazit zweier Studierender der Hochschule f&uuml;r Technik in Rapperswil, die den geplanten Regionalen Naturpark im Neckertal zum Thema ihrer Diplomarbeit w&auml;hlten. </b><br><br><p>
  Letzte Woche pr&auml;sentierten die angehenden
  Landschaftsarchitekten Corinne B&uuml;chi und Christoph Oswald
  ihre Diplomarbeit unter dem Titel &laquo;Naturpark
  Necker-Hochhamm - auf und ab im Herzen der
  Ostschweiz&raquo;. Das Publikum im Gemeindehaus St.Peterzell war
  die Arbeitsgruppe, die sich tats&auml;chlich mit einem
  m&ouml;glichen Regionalen Naturpark
  Neckertal-Urn&auml;sch-Sch&ouml;nengrund auseinandersetzt. Sie
  steht unter der Leitung von Vreni Wild, der
  Gemeindepr&auml;sidentin von Neckertal.
</p>
<h4>
  Vieles bereits vorhanden
</h4>
<p>
  F&uuml;r sie waren die Resultate der Arbeit &laquo;sehr spannend,
  weil die beiden aussenstehenden Studierenden unsere Gegend
  &auml;hnlich empfanden wie wir selber auch&raquo;, sagt sie. Sie
  h&auml;tten die gleichen Natur- und Landschaftswerte entdeckt,
  die auch beim ersten &ouml;ffentlichen Workshop zum Naturpark
  anfangs Juni von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern erkannt
  wurden. Dar&uuml;ber waren auch die beiden Studierenden erfreut.
  &laquo;Der Workshop zeigte uns, dass wir mit unserer Analyse der
  Region richtig lagen.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Denn es herrschte die Erkenntnis vor: Vieles, was zu einem
  Regionalen Naturpark geh&ouml;ren k&ouml;nnte, haben wir
  schon&raquo;, so Christoph Oswald.
</p>
<p>
  Die Landschaftsarchitektur-Studenten ordneten die vorhandenen
  Werte den Kategorien Natur, Kultur und Landschaft zu. Dazu legten
  sie Kernregionen im voraussichtlichen Gebiet des Naturparks fest,
  der die Gemeinden Oberhelfenschwil, Neckertal, Hemberg,
  Sch&ouml;nengrund, Urn&auml;sch und ein Teil von
  Nesslau-Krummenau umfassen soll.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  So liegt der Schwerpunkt Natur f&uuml;r die beiden Diplomanden
  vor allem in der Gegend rund um das Ofenloch mit dem Waldreservat
  sowie die Moorlandschaft Chellen und Salomonstempel. Die Kultur
  siedeln sie entlang des Jakobsweges an, mit seinen
  kulturhistorischen Bauten wie den T&uuml;rmlih&auml;usern in der
  Furth oder den stattlichen Bauernh&auml;usern in Hofstetten. Die
  Kernregion Landschaft sehen sie vor allem in der H&uuml;gel- und
  Streusiedlungslandschaft im Norden des Neckertals.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Als wichtig erachten Corinne B&uuml;chi und Christoph Oswald den
  Erhalt der typischen Streusiedlungen und die Betonung der
  verschiedenen Aussichtspunkte, wie zum Beispiel des Hochhamms
  oder der Wilket. Auch zwei ganz konkrete Vorschl&auml;ge brachten
  sie mit: Einerseits entwarfen sie eine Brosch&uuml;re, die
  Pilgern auf dem Jakobsweg Verpflegungs- und
  &Uuml;bernachtungsm&ouml;glichkeiten in der Region auf einen
  Blick pr&auml;sentiert und auch auf andere kulturelle
  Sehensw&uuml;rdigkeiten - zum Beispiel das Stickerdorf
  Dicken - aufmerksam macht.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  &laquo;Ein Jakobsweg-Wanderer k&ouml;nnte dann vielleicht einen
  Abstecher nach Dicken machen&raquo;, so Corinne B&uuml;chi. Als
  zweites schlugen sie einen neuen Themenweg vor, und zwar einen,
  der den Tastsinn anspricht.
</p>
<h4>
  Ist ein Naturpark machbar?
</h4>
<p>
  F&uuml;r Vreni Wild ist die Diplomarbeit eine willkommene
  Inspiration, aus der weiterentwickelt werden k&ouml;nne, was als
  sinnvoll erachtet werde.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Daneben arbeitet die Hochschule f&uuml;r Technik in Rapperswil an
  der Machbarkeitsstudie unter der Leitung von Dominik Sigrist.
  Eine Karte mit allen bestehenden Natur- und Landschaftswerten der
  Region wurde bereits erstellt. Zudem wurden Interviews mit
  verschiedenen Interessengruppen gef&uuml;hrt.
</p>
<h4>
  Kein massiver Widerstand
</h4>
<p>
  Gegen das Projekt hat Vreni Wild bisher &laquo;keine massiven
  Widerst&auml;nde&raquo; gesp&uuml;rt. Sie sei sich bewusst, dass
  es am Stammtisch Diskussionen rund um bef&uuml;rchtete neue
  Verbote gebe.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  &laquo;Mit dem Landschaftskonzept Neckertal und den
  Vernetzungsprojekten besteht jedoch schon viel, was ein Naturpark
  ausmacht. Zudem erwartet auch der Bund in Zukunft von den
  Landwirten, noch vermehrt auf &Ouml;kologie zu setzen.
  Dar&uuml;ber hinausgehende Massnahmen innerhalb des Naturparks
  w&auml;ren deshalb auf rein freiwilliger Basis&raquo;, beruhigt
  Vreni Wild.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Auf der anderen Seite gebe es sicher jene Natursch&uuml;tzer,
  denen das Parkprojekt gar zu wenig weit gehe oder die eine
  &Uuml;berschwemmung mit Touristen bef&uuml;rchteten, so die
  Gemeindepr&auml;sidentin.
</p>
<p>
  Der zweite Workshop vom 30. Oktober in Sch&ouml;nengrund soll
  Ideen liefern, wie die Region von einem Naturpark profitieren
  k&ouml;nnte und wie ein solcher konkret umzusetzen w&auml;re.
  Dazu wird Dominik Sigrist erste Ergebnisse der
  Machbarkeitsabkl&auml;rungen pr&auml;sentieren.
</p>
<div class="mpnl_hinweis">
  Der zweite &ouml;ffentliche Workshop zum geplanten Naturpark
  Neckertal-Urn&auml;sch-Sch&ouml;nengrund findet am 30. Oktober um
  10 Uhr in der Mehrzweckhalle Sch&ouml;nengrund statt.
</div>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1599707</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Wed, 01 Sep 2010 01:01:14 +0000</pubDate>
         <category>Neckertal</category>
         <title><![CDATA[Brettchen für Brettchen ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1599109</link>
         <description><![CDATA[  OBERHELFENSCHWIL. Fassaden aus Holzschindeln erleben eine Renaissance. Schindeln sind wieder modern geworden. Josef Bischof ist Schindelmacher und gew&auml;hrt einen Einblick in seine Werkstatt und das uralte Handwerk.   ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>OBERHELFENSCHWIL. Fassaden aus Holzschindeln erleben eine Renaissance. Schindeln sind wieder modern geworden. Josef Bischof ist Schindelmacher und gew&auml;hrt einen Einblick in seine Werkstatt und das uralte Handwerk. </b><br><br><p>
  Rittlings sitzt Josef Bischof auf dem Schindelbock, dr&uuml;ckt
  die Schneide des Schindelmessers in einen Klotz aus Tannenholz.
  Dann sprengt er dem Faserverlauf nach ein d&uuml;nnes Brettchen
  heraus. Mit dem Schindelmesser arbeitet er das St&uuml;ck Holz
  aus, schabt herausstehende Sp&auml;ne weg. Das Brettchen legt er
  sorgf&auml;ltig auf einen Stapel zu seiner Rechten. Die
  Sp&auml;ne wischt er auf einen Haufen zu seiner Linken und legt
  das Schindelmesser f&uuml;r eine weitere Schindel an.
</p>
<h4>
  Jede Menge Schindeln
</h4>
<p>
  W&auml;hrend der 89-J&auml;hrige arbeitet, scheint die Uhr
  langsamer zu ticken. Arbeiten unter Zeitdruck ist f&uuml;r ihn
  dennoch kein Fremdwort. Schindelfassaden sind wieder modern
  geworden, das stellt auch der Schindelmacher fest. Auch die
  Oberhelfenschwiler Kirchgemeinden sch&auml;tzen die
  Nat&uuml;rlichkeit des Holzes. Vor knapp zwei Jahren wurde die
  Abdankungshalle neben dem Friedhof gebaut. Die Fassade besteht
  aus unbehandelten Schindeln, die im Laufe der Zeit verwittern.
  Die Schindeln f&uuml;r die Fassade stammen aus Bischofs
  Werkstatt.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Viele Tage habe er daran gearbeitet. Wie viele Schindeln es
  gewesen seien, wisse er nicht. &laquo;Jede Menge&raquo;,
  antwortet er knapp und lacht.
</p>
<h4>
  Bergtanne am besten geeignet
</h4>
<p>
  Oft k&ouml;nne er sich f&uuml;r das Schindelnmachen Zeit nehmen,
  doch manchmal habe er sehr viel Arbeit, sagt er. Er zeigt auf
  unz&auml;hlige, mit Strohballenschnur zu B&uuml;ndeln
  zusammengebundene Schindeln, die er in seiner Werkstatt gestapelt
  hat.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  &laquo;Die kommen bald weg&raquo;, so Bischof und f&uuml;gt an,
  manchmal g&auml;be es so viel zu tun, dass der Zimmermann die
  Schindeln t&auml;glich abholen w&uuml;rde. Den Auftrag Schindeln
  zu machen, bekomme er haupts&auml;chlich von einem Zimmermann im
  Dorf. Dieser bringe ihm auch das Holz daf&uuml;r. Das beste Holz
  f&uuml;r Schindeln, so weiss der Schindelmacher, komme aus dem
  Alpgebiet, von der Bergtanne. Fr&uuml;her sei er selbst oft
  &laquo;im Holz&raquo; gewesen, habe die B&auml;ume noch von Hand
  gef&auml;llt. Der Stapel Schindeln zu Bischofs Rechten wird
  h&ouml;her.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Schindel um Schindel spaltet er aus dem Holzklotz. Der
  Schindelmacher wirkt bei seiner Arbeit zufrieden. T&auml;glich
  ist er in der Werkstatt anzutreffen, von morgens bis abends. Er
  habe ja das ganze Leben gearbeitet, sei fast nie in den Ferien
  gewesen und um krank zu sein habe er einfach keine Zeit gehabt,
  sagt er. Seit zehn Jahren wohnt der ehemalige Bergbauer aus dem
  Obertoggenburg in Oberhelfenschwil. Vor vier Jahren wurde er
  Witwer. Seither wohnt der siebenfache Vater bei einer seiner
  T&ouml;chter und dessen Mann.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Seine Werkstatt steht neben dem Wohnhaus an der Hauptstrasse
  Richtung Wigetshof. Das Fenster zur Strasse steht offen. Man
  h&ouml;rt die Autos vorbeifahren. Jemand hupt. Bischof lacht
  wissend und lugt unter seinem Hut hervor. &laquo;Der hupt immer
  beim Vorbeifahren&raquo;, sagt er und widmet sich einer weiteren
  Schindel zu, dabei erz&auml;hlt er weiter. Er sei auf einem
  Bergbauernhof in Stein aufgewachsen.
</p>
<h4>
  &laquo;Ruchwetterarbeit&raquo;
</h4>
<p>
  Das Machen der Schindeln habe er in jungen Jahren bei einem
  Schindelmacher abgeschaut. &laquo;Bis man es erfasst hat wie es
  geht, braucht es seine Zeit&raquo;, so Bischof. Er sah das
  Schindelmachen als Schlechtwetterarbeit. Dann wenn es
  &laquo;ruch&raquo; war. Heute macht Bischof auch bei sch&ouml;nem
  Wetter Schindeln. Er sei diesen Sommer zwar bei seinem Sohn auf
  der Alp gewesen, aber er k&ouml;nne einfach nicht mehr so
  zupacken. Sein Knie macht ihm zu schaffen. &laquo;Beim
  Schindelnmachen kann man sitzen.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Aber auf den Abend hin&raquo;, sagt Bischof und h&auml;lt seine
  Arbeit inne, &laquo;bin ich dann auch m&uuml;de&raquo;.
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1599109</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Mon, 30 Aug 2010 01:05:22 +0000</pubDate>
         <category>Neckertal</category>
         <title><![CDATA[Radballer haben ihre Halle tiefer gelegt ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1597779</link>
         <description><![CDATA[  MOSNANG. Der Parkett-Boden der Radballhalle in Mosnang hat 22 Jahre auf dem Buckel gehabt. Genug, hat man sich beim Rad- und Motorfahrer Verein Mosnang gesagt. Den neuen Parkett-Boden haben sie auch gleich 43 Zentimeter tiefer gelegt, denn die Halle war ziemlich niedrig.   ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>MOSNANG. Der Parkett-Boden der Radballhalle in Mosnang hat 22 Jahre auf dem Buckel gehabt. Genug, hat man sich beim Rad- und Motorfahrer Verein Mosnang gesagt. Den neuen Parkett-Boden haben sie auch gleich 43 Zentimeter tiefer gelegt, denn die Halle war ziemlich niedrig. </b><br><br><p>
  Die Angst, sich den Kopf an der Decke der Radballhalle in Mosnang
  zu stossen ist zwar auch vor der Erneuerung unbegr&uuml;ndet
  gewesen. Mit dem um 43 Zentimeter tiefer gelegten, neuen
  Parkett-Boden f&uuml;hlen sich nun Spieler wie Zuschauer wohler.
</p>
<p>
  &laquo;Urspr&uuml;nglich hatten wir nur vor, den Parkettboden zu
  erneuern&raquo;, erz&auml;hlt Pr&auml;sident Ruedi Artho.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Der alte Parkett-Boden sei beim Umbau von einer
  Milit&auml;runterkunft in eine Radballhalle nicht optimal
  isoliert worden und habe &ouml;fters zu schwitzen begonnen.
  &laquo;Doch dann haben wir uns gesagt: &lt;Eigentlich
  k&ouml;nnten wir ja auch tiefer runter graben und so etwas gegen
  die niedere Decke tun&raquo;, f&auml;hrt Ruedi Artho fort.
</p>
<h4>
  Optimum aus Budget geholt
</h4>
<p>
  Finanziert wurde der rund 100 000 Franken teure Umbau
  gr&ouml;sstenteils &uuml;ber Sport-Toto (65 000 Franken).
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Mit rund 600 bis 700 Stunden Fronarbeit sowie 20 000 Franken
  Gewinn von der Junioren-WM in Bazenheid, die der RMV Mosnang
  organisiert hatte, hat der Verein seinen Beitrag an die neue
  Halle geleistet.
</p>
<p>
  &laquo;Wir sind eine verr&uuml;ckte Truppe. Als wir am Graben
  waren, dachten wir uns, dass wir eigentlich der Halle auch noch
  einen frischen Anstrich verpassen k&ouml;nnten.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Und dann hiess es, wenn wir eh schon am Malen sind, k&ouml;nnten
  wir auch das Gemeindewappen auf die Wand malen&raquo;, sagt Ruedi
  Artho. Auch die in den Mosnanger Farben gr&uuml;n und rot
  gemalten Heizungsrohre und Fensterrahmen im Innern der Halle
  seien &Uuml;berbleibsel des Renovations-Eifers, der die Radballer
  gepackt hat.
</p>
<h4>
  Wohlsein nicht nur subjektiv
</h4>
<p>
  Die Erneuerung der Radballhalle hat vom 7. Juni bis zum 9. August
  gedauert. Am vergangenen Wochenende ist die Radballhalle mit
  verschiedenen Turnieren er&ouml;ffnet worden.
</p>
<p>
  Der neue Parkett-Boden wurde mit einer Isolationsschicht
  versehen, damit k&uuml;nftig nur noch die Radballer schwitzen.
  Dank den dazugewonnenen 43 Zentimetern gen&uuml;gt die H&ouml;he
  nun wahrscheinlich den Anforderungen, um Schweizer
  Meisterschaften durchzuf&uuml;hren. Stefan Marty, Pr&auml;sident
  der Subkommission Radball, welche die Schweizer Meisterschaften
  organisiert, habe sich die erneuerte Halle angesehen und war
  guter Dinge, wie Ruedi Artho erz&auml;hlt.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  &laquo;F&uuml;r uns w&auml;re dies sehr erfreulich, da wir nicht
  mehr in die Oberstufenturnhalle ausweichen m&uuml;ssten&raquo;,
  sagt er.
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1597779</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Mon, 30 Aug 2010 01:05:21 +0000</pubDate>
         <category>Neckertal</category>
         <title><![CDATA[Wetten, dass in Oberhelfenschwil etwas los ist ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1597775</link>
         <description><![CDATA[  OBERHELFENSCHWIL. Ohrenbet&auml;ubender L&auml;rm, beissender Rauch, Gestank nach verbranntem Gummi. Von wegen, in Oberhelfenschwil sei nichts los. Es ist Samstagabend, kurz vor halb acht. Bald beginnt die dritte &laquo;Wetten, dass...?&raquo;-Ausgabe.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br><br><p>
  Ohrenbet&auml;ubender L&auml;rm, beissender Rauch, Gestank nach
  verbranntem Gummi. Von wegen, in Oberhelfenschwil sei nichts los.
  Es ist Samstagabend, kurz vor halb acht. Bald beginnt die dritte
  &laquo;Wetten, dass...?&raquo;-Ausgabe. Halb Oberhelfenschwil
  sitzt eng beisammen, durchfroren von der eisigen K&auml;lte, und
  w&auml;rmt sich bei einem Raclette. Die dicke Kleidung des
  Publikums sowie die Musik, die aus den Lautsprechern dr&ouml;hnt,
  schafft Apr&egrave;s-Ski-Atmosph&auml;re.
</p>
<p>
  Die Idee f&uuml;r die erste Wette muss wohl auch aus einer
  Apr&egrave;s-Ski-Laune heraus entstanden sein. Wie sonst
  k&auml;me man auf die Idee, auf Skist&ouml;cken und Skispitzen
  balancierend, ohne den Boden zu ber&uuml;hren, eine
  dreist&ouml;ckige Pyramide zu bilden. Die Akrobaten des Skiclubs
  scheinen die einzigen zu sein, die sich &uuml;ber das kalte
  Wetter freuen. Sonst w&auml;re es in den Skianz&uuml;gen kaum
  auszuhalten.
</p>
<h4>
  Hochkar&auml;tige Prominenz
</h4>
<p>
  Nach der ersten Wette konzentriert sich das Publikum wieder auf
  die Gespr&auml;che mit Thomas Gottschalk alias Marcel Blatter und
  der hochkar&auml;tigen Prominenz, Gemeindepr&auml;sident Toni
  H&auml;ssig und Kantonsrat Bruno Gubser. Nicht weniger
  wortgewandt und in der gleichen Kadenz wie Gottschalk schmettert
  Moderator Blatter den Promis heikle Fragen um die Ohren. Einzig
  seine Haarpracht kann nicht mit jener Gottschalks mithalten.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Daf&uuml;r sorgt das Sofa umso mehr f&uuml;r Authentizit&auml;t:
  Augenscheinlich haben die Organisatoren keine Kosten und
  M&uuml;hen gescheut, das Sofa aus der Erstausstrahlung von
  &laquo;Wetten, dass...?&raquo; nach Oberhelfenschwil zu bringen.
  Dasselbe k&ouml;nnte f&uuml;r die Gummib&auml;rchen gelten.
  Deshalb beklagt sich Bruno Gubser: &laquo;I hett lieber
  Brotwurscht als dere huere Gummib&auml;rli&raquo;. Die Bratwurst
  bekam er dann auch.
</p>
<p>
  Mit Sicherheit frisch ist das Bier, das
  &laquo;R&ouml;ssli&raquo;-Wirt Pius B&ouml;ni f&uuml;r die
  angeblichen Oberhelfenschwiler Bierexperten Simon Gubser, Walter
  Br&auml;ndli und Adrian Manser ausgesucht hat. B&ouml;ni wettet,
  dass die jungen Biertrinker nicht in der Lage sind, die
  verschiedenen Biere voneinander zu unterscheiden. Mit verbundenen
  Augen wollen die Wettkandidaten das Gegenteil beweisen. Mit
  Ausnahme des Wettsiegers Walter Br&auml;ndli, scheiterten sie
  kl&auml;glich. Da hat sich der Kantonalbank-Angestellte Adrian
  Manser mit seiner Prognose ganz sch&ouml;n verspekuliert.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Nicht einmal das alkoholfreie Bier hat er heraus geschmeckt.
  Trotz des kalten Wetters fliesst genug Bier an diesem
  Samstagabend. Und ge&ouml;ffnet wird es auf spektakul&auml;rste
  Weise, in der T&ouml;ff-Wette: Mit dem Hinterrad eines T&ouml;ffs
  &ouml;ffnen die Sieger dieser Wette 14 Flaschen Bier in einer
  Minute und produzieren dabei noch vielmehr Rauch, L&auml;rm und
  Gestank. Warum sollte man auch einen Flaschen&ouml;ffner
  benutzen, wenn man ein Motorrad hat?
</p>
<h4>
  Verf&uuml;hrung f&uuml;rs Publikum
</h4>
<p>
  Bier macht hungrig. Deshalb freut sich das Publikum ganz
  besonders &uuml;ber die Wette des Trachtenvereins. Dieser
  offeriert 200 Leuten ein feines Dessert. Innerhalb weniger als
  zehn Minuten schlagen sie Rahm von Hand steif, und bestreuen ihn
  mit Schokostreuseln und dem Sahneh&auml;ubchen, einer Meringue.
  Mit diesen F&auml;higkeiten w&uuml;rde der Trachtenverein bei
  jedem Bankett eine gute Figur abgeben.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Doch trotz dieses s&uuml;ssen Bestechungsversuches w&auml;hlt das
  Publikum nicht die Trachtengruppe zum Wettk&ouml;nig, sondern den
  Turnverein. Dieser hat eine original &laquo;Wetten,
  dass...?&raquo;-Wette aus dem Jahr 1983 wieder aufgegriffen. Mit
  vereinten Kr&auml;ften f&uuml;llen die Turnerinnen und Turner 175
  Liter Wasser in eine Badekappe. Obendrein setzt sich ein junger
  Turner ins gl&uuml;cklicherweise warme Wasser.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Somit &uuml;bertrumpfen sie die Originalwette und werden
  Wettk&ouml;nige der dritten und vorerst letzten Ausgabe des
  Oberhelfenschwiler &laquo;Wetten, dass...?&raquo;.
</p>
<p>
  Auch die Promis Toni H&auml;ssig und Bruno Gubser verlassen das
  Festzelt als Sieger. Beide gewinnen ihre Saalwette problemlos. So
  bringt Toni H&auml;ssig praktisch alle Neuzuz&uuml;ger der
  letzten vier Jahre auf die B&uuml;hne und Bruno Gubser kann sich
  auf seine Chorkollegen verlassen und der Chor rockt mit
  &laquo;Good News&raquo; die B&uuml;hne.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Doch nicht einmal mit der vom Publikum geforderten Zugabe gelingt
  es dem Moderator die obligate &laquo;Gottschalk'sche
  &Uuml;berziehung&raquo; zu produzieren. P&uuml;nktlich um 22 Uhr
  verabschiedet er sich mit den Worten: &laquo;Au d&auml; Marcel
  Blatter weiss irgendwenn n&uuml;m&auml; wa schnorr&auml;.&raquo;
</p>
<p>
  Annina Niedermann
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1597775</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Mon, 30 Aug 2010 01:05:21 +0000</pubDate>
         <category>Neckertal</category>
         <title><![CDATA[Legasto's Beats und geholte Stühle ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1597767</link>
         <description><![CDATA[  Mit einem Generationenfest feierte der Verein Kultur in Mogelsberg (KiM) am Samstag sein 25-Jahr-Jubil&auml;um. Angesagt waren drei Konzerte von einheimischen und eingekauften Bands, eine Theater-Vorpremiere und ein feuriger Tanz.   ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Mit einem Generationenfest feierte der Verein Kultur in Mogelsberg (KiM) am Samstag sein 25-Jahr-Jubil&auml;um. Angesagt waren drei Konzerte von einheimischen und eingekauften Bands, eine Theater-Vorpremiere und ein feuriger Tanz. </b><br><br><p>
  Mogelsberg. Marie-Louses hysterische Stimme sorgte schnell
  f&uuml;r Ruhe im Zelt: &laquo;Wenn wir grad beim Aufr&auml;umen
  sind, dann m&uuml;ssen diese St&uuml;hle auch gleich weg.&raquo;
  Die Putzfrau machte kurzen Prozess mit einer ganzen Reihe von
  alten St&uuml;hlen, die ihr beim Aufr&auml;umen im Weg waren. Sie
  hatten ausgedient - dienten eigentlich nur noch einem
  Zweck: Etwas Geld in die Kasse des KiM zu sp&uuml;len.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Die Putzfrau - gemimt von Vorstandsmitglied Nicole
  Langenegger - &uuml;bernahm die Rolle der resoluten
  Verk&auml;uferin und brachte innert Minuten alle St&uuml;hle ans
  Publikum, auch die die man aufgrund des Verkaufserfolgs noch
  hurtig vom Estrich holte.
</p>
<h4>
  Einheimisches und Eingekauftes
</h4>
<p>
  Doch dem Publikum am Jubil&auml;umsfest des KiM wurde nicht nur
  Geld abgeschwatzt, sondern auch ein reichhaltiges Programm
  geboten.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Der Auftakt erfolgte am Nachmittag mit einer Vorpremiere des
  neuesten St&uuml;cks des ortsans&auml;ssigen Figurentheater
  Philothea (siehe Kasten). Den Abend begannen
  &laquo;Romobil&raquo;. Die siebenk&ouml;pfige Gruppe vereint
  musikalisch mitreissend Balkan und Appenzell und sorgte erst mal
  f&uuml;r ein volles Zelt. Alt und eingekauft - jung und
  einheimisch k&ouml;nnte der Abend treffend bezeichnet werden.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Denn weiter gefeiert wurde mit den &laquo;Lyrical
  Brothers&raquo;, unterst&uuml;tzt durch den Beats-Produzenten
  Legasto alias Lukas Hug aus Brunnadern. Ebenso mit &laquo;The
  Johnny Snake Band&raquo;, so getauft weil ein markantes
  Treppengel&auml;nder im Umfeld der Bandmitglieder die Form einer
  Schlange hat. Beide Bands sind dem Hip-Hop zugetan, kommen aus
  dem Neckertal und bedienten vor allem die Interessen des
  angestr&ouml;mten j&uuml;ngeren Publikums.
</p>
<h4>
  Geburtstagswunsch nicht erf&uuml;llt
</h4>
<p>
  Nicht wirklich mitgemacht hatte das Wetter. Denn gew&uuml;nscht
  hatte man sich im sechsk&ouml;pfigen Vorstand des KiM einen lauen
  Sommerabend f&uuml;r die Geburtstagsparty. Dennoch stellte man
  ein ordentliches Festzelt auf den Platz hinter dem
  &laquo;R&ouml;ssli&raquo;, das man dann wegen des zum Gl&uuml;ck
  ausbleibenden Regens aber nicht brauchte.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Dennoch erf&uuml;llte das Zelt einen Zweck: Es war Sammelplatz
  f&uuml;r Stimmungen, Festfreude und Tanz, f&uuml;r Austausch und
  Begegnungen zwischen Alt und Jung, Gr&uuml;ndungsleuten des KiM
  und fr&uuml;her oder sp&auml;ter neu dazugestossenen Aktiv- und
  Passivmitgliedern.
</p>
<p>
  Auf dem H&ouml;hepunkt des Abends durften die Kim-Treuen den
  feurigen Derwisch-Tanz von Lara Jacobs vom Rigolo Nouveau Cirque
  aus Wattwil bestaunen.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  DJ Martin alias Martin Richiger, seines Zeichens
  Gr&uuml;ndungsmitglied des KiM, sorgte dann noch f&uuml;r
  tanzbare Unterhaltung bis weit nach Mitternacht.
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1597767</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Mon, 23 Aug 2010 08:13:00 +0000</pubDate>
         <category>Neckertal</category>
         <title><![CDATA[Ausstellung eines malenden Poeten ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1593742</link>
         <description><![CDATA[  ST.PETERZELL. Die diesj&auml;hrige Ausstellung in der ehemaligen Propstei St. Peterzell ist den Bildern Karl Uelligers (1914-1993) gewidmet. Am Freitag fand die Vernissage der Ausstellung &laquo;Alperose-Zit und Suuf-Sonntig&raquo; statt.   ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>ST.PETERZELL. Die diesj&auml;hrige Ausstellung in der ehemaligen Propstei St. Peterzell ist den Bildern Karl Uelligers (1914-1993) gewidmet. Am Freitag fand die Vernissage der Ausstellung &laquo;Alperose-Zit und Suuf-Sonntig&raquo; statt. </b><br><br><p>
  &laquo;Gsieht wunderbar und sauguet us&raquo;, mit diesen Worten
  lobte Gastredner J&ouml;rg Nef die Arbeit von Roman Menzi, dem
  Kurator der Propstei St. Peterzell. Zum neunten Mal konnte der
  Verein &laquo;Ereignis Propstei&raquo; zu einer Vernissage
  einladen. Er&ouml;ffnet wurde der Anlass durch Jan Sigwart, alias
  &laquo;One&amp;Only&raquo;, der mit Gesang und Mischpult das
  Publikum unterhielt.
</p>
<h4>
  Zwei Werke aus einem Zyklus
</h4>
<p>
  In der anschliessenden Begr&uuml;ssung bedankte sich
  Vereinspr&auml;sident Ruedi Pfister bei den vielen Helfern. Deren
  Einsatz sei Voraussetzung f&uuml;r die Realisierung eines solchen
  Projektes. Ausserdem kl&auml;rte er den Ursprung des
  Ausstellungstitels. Sowohl &laquo;Alperose-Zit&raquo; als auch
  &laquo;Suuf-Sonntig&raquo; sind Namen zweier Werke des
  Bildzykluses. Nach der Verdankung der Sponsoren &uuml;bergab
  Pfister das Mikrophon an J&ouml;rg Nef, einem Freund Karl
  Uelligers. Nef war zudem Chefarzt des Spitals Flawil, wo sich
  gegenw&auml;rtig 80 Kunstwerke Uelligers befinden.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  In seiner Ansprache ging er nicht nur auf das Schaffen Uelligers
  ein, sondern vermochte auch einen Eindruck seiner
  Pers&ouml;nlichkeit zu vermitteln.
</p>
<h4>
  Getaufte Bilder
</h4>
<p>
  &laquo;Ein malender Poet oder ein poetischer Maler?&raquo; Diese
  Frage stellte sich J&ouml;rg Nef in Bezug auf eine Eigenart
  Uelligers. Alle seine Bilder tragen phantasievolle Namen, die oft
  kleine Kunstwerke f&uuml;r sich sind. Man denke nur an die
  entwaffnend ehrliche Wortkreation &laquo;Suuf-Sonntig&raquo;.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Welch grosse Bedeutung er den Titeln beimass, verdeutlichte eine
  Anekdote von Nef. Bei einem spontanen Besuch in Dicken, habe er
  den Maler in der Stube angetroffen, umgeben von einigen seiner
  Aquarelle. &laquo;Ich bin gerade am Taufen. Warte, ich muss sie
  nur noch kurz wegr&auml;umen&raquo;, erkl&auml;rte er dem
  verwunderten J&ouml;rg Nef. Nach Beendigung des offiziellen
  Teils, hatten die Besucher Gelegenheit, die Bilder in Ruhe zu
  betrachten.
</p>
<h4>
  &laquo;Sch&uuml;&uuml;rlil&uuml;t&raquo; im Dachstock
</h4>
<p>
  Die 69 ausgestellten Bilder der Serie &laquo;Mein
  Jugendbilderbuch&raquo; sind gepr&auml;gt von Erinnerungen an
  Uelligers Kindheit. Sie zeigen Alltagsszenen, oft sind aber auch
  Motive von Sagen und Geheimnisvollem darunter. Entstanden sind
  die Werke 1968 und 1969, kurz nachdem Karl und Hannah Uelliger
  nach Dicken gezogen sind. Gut ein Viertel der Bilder stehen im
  Zeichen des Sommerhalbjahres, die restlichen 43 zeigen
  Winterszenen.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  &laquo;Schliesslich ist der Winter im Neckertal ja auch
  l&auml;nger als der Sommer&raquo;, gibt J&ouml;rg Nef einen
  Erkl&auml;rungsansatz f&uuml;r dieses Ungleichgewicht.
</p>
<p>
  Erg&auml;nzt wird die Ausstellung durch 20 Fotografien der
  &laquo;Sch&uuml;&uuml;rlil&uuml;t&raquo;, aufgenommen von Michael
  Rast nach Uelligers Tod.
  &laquo;Sch&uuml;&uuml;rlil&uuml;t&raquo;, das sind aus
  Abfallmaterialien gestaltete Wesen und befanden sich im Dachstock
  des &laquo;Uelliger Hauses&raquo;. Im Ausstellungsraum verteilt
  befinden sich zus&auml;tzlich vier Tischvitrinen mit Skizzen und
  Postkarten des K&uuml;nstlers.
</p>
<h4>
  Besichtigung zum Abschluss
</h4>
<p>
  Die Ausstellung in der ehemaligen Propstei dauert bis am 19.
  September. Am Sonntag, 29. August, findet ein spezieller Anlass
  mit Puppenspieler Kurt Fr&ouml;hlich statt. H&ouml;hepunkt und
  Abschluss der Ausstellung wird die Besichtigung des
  &laquo;Uelliger Hauses&raquo; am 19. September sein.
</p>
<div class="mpnl_hinweis">
  Weitere Informationen unter <a class="more" href=
  "http://www.ereignisse-propstei.ch">www.ereignisse-propstei.ch</a>
</div>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1593742</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Mon, 23 Aug 2010 01:03:48 +0000</pubDate>
         <category>Neckertal</category>
         <title><![CDATA[Eine gute Gelegenheit ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1593743</link>
         <description><![CDATA[   
  
 Dies ist Ihre erste Ausstellung als Pr&auml;sident, war der Einstieg schwierig? 
 Nein, &uuml;berhaupt nicht. 
 Die Sachen waren gut vorbereitet. Es ging alles problemlos. 
  
 Weshalb hat man sich f&uuml;r Karl Uelliger entschieden?  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br><br><p>
  Dies ist Ihre erste Ausstellung als Pr&auml;sident, war der
  Einstieg schwierig?
</p>
<p>
  Nein, &uuml;berhaupt nicht.
</p>
<p>
  Die Sachen waren gut vorbereitet. Es ging alles problemlos.
</p>
<p>
  Weshalb hat man sich f&uuml;r Karl Uelliger entschieden?
</p>
<p>
  Die Bilder gingen von der H&ouml;henklinik Wald zur&uuml;ck an
  die Uelliger Stiftung. Das war eine gute Gelegenheit.
</p>
<p>
  War die Fotoserie von Michael Rast von Anfang an mit eingeplant?
</p>
<p>
  Nein. Erst w&auml;hrend den Vorbereitungen hat sich Roman Menzi
  an die Fotografien erinnert. Man wollte damit das Leben Uelligers
  in die Ausstellung einbringen. (em)
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1593743</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Fri, 20 Aug 2010 01:03:13 +0000</pubDate>
         <category>Neckertal</category>
         <title><![CDATA[Uelliger-Ausstellung ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1592482</link>
         <description><![CDATA[   Der Verein Ereignisse Propstei St. Peterzell zeigt den Bilderzyklus &laquo;Jugendbilderbuch&raquo; des K&uuml;nstlers Karl Uelliger, der vom Mai 1968 bis zu seinem Tod 1993 im Dorf Dicken wohnte.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br><br><p>
  Der Verein Ereignisse Propstei St. Peterzell zeigt den
  Bilderzyklus &laquo;Jugendbilderbuch&raquo; des K&uuml;nstlers
  Karl Uelliger, der vom Mai 1968 bis zu seinem Tod 1993 im Dorf
  Dicken wohnte. Erg&auml;nzt wird die Ausstellung mit noch nie
  gezeigten Skizzen und Postkarten sowie mit Fotografien von
  Uelligers &laquo;Sch&uuml;&uuml;rlil&uuml;&uuml;t&raquo; des St.
  Galler Fotografen Michael Rast. Ausstellungser&ouml;ffnung ist
  heute Freitagabend um 19 Uhr im Dachsaal der Propstei St.
  Peterzell. Die Er&ouml;ffnungsrede h&auml;lt J&ouml;rg Nef,
  Flawil. Die Vernissage wird von Jan Siegwart, Luzern, musikalisch
  umrahmt.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Die Ausstellung ist von Mittwoch bis Samstag von 14 bis 17 Uhr
  und am Sonntag von 10 bis 17 Uhr ge&ouml;ffnet und dauert bis
  Sonntag, 19. September. Am Sonntag, 29. August, um 11 Uhr
  f&uuml;hrt Kurt Fr&ouml;hlich, Herisau, durch die Ausstellung. Am
  19. September, um 14 Uhr &ouml;ffnet das &laquo;Uelliger-Haus
  Dicken&raquo; seine Tore f&uuml;r eine Besichtigung mit Elisabeth
  Sailer, St. Gallen. (pd)
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1592482</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Fri, 20 Aug 2010 01:03:13 +0000</pubDate>
         <category>Neckertal</category>
         <title><![CDATA[Ein begehbares Bilderbuch ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1592479</link>
         <description><![CDATA[  ST.PETERZELL. Heute er&ouml;ffnet die Sommerausstellung 2010 des Vereins Ereignisse Propstei St. Peterzell. Sie ist einem einheimischen K&uuml;nstler gewidmet: Karl Uelliger lebte und wirkte von 1968 bis zu seinem Tod 1993 in Dicken.   ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>ST.PETERZELL. Heute er&ouml;ffnet die Sommerausstellung 2010 des Vereins Ereignisse Propstei St. Peterzell. Sie ist einem einheimischen K&uuml;nstler gewidmet: Karl Uelliger lebte und wirkte von 1968 bis zu seinem Tod 1993 in Dicken. </b><br><br><p>
  &laquo;Ein Mann mit Rucksack und Stock, der nicht immer gleich
  munter war&raquo;, so erinnert sich Roman Menzi, Kurator des
  Vereins Ereignisse Propstei, an den Dickener K&uuml;nstler Karl
  Uelliger. Nur wenige Male hat er ihn getroffen, doch davon einige
  Geschichten zu erz&auml;hlen. Wie er beispielsweise manchmal
  Goethes Faust zitiert habe oder wie er sich weigern konnte, ein
  Bild zu verkaufen, wenn ihm etwas nicht passte.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  &laquo;Doch es waren auch sehr gastfreundliche Leute, Hanna und
  Karl Uelliger, die Besucher mit Kuchen und Milchkaffee bewirtet
  haben&raquo;, erz&auml;hlt er. Weitere solche Geschichten wird
  auch der Redner der heutigen Vernissage, J&ouml;rg Nef aus
  Flawil, zu erz&auml;hlen wissen. Dieser hat Karl Uelliger, der
  1914 in Saanen im Berner Oberland geboren wurde, gut gekannt.
</p>
<h4>
  &laquo;Mein Jugendbilderbuch&raquo;
</h4>
<p>
  Unter dem Titel &laquo;Alperose-Zit und Suuf-Sonntig&raquo; zeigt
  der Verein Ereignisse Propstei St. Peterzell erstmals die 69
  Tempera-Bilder mit den Jugenderinnerungen von Karl Uelliger
  &laquo;an einem St&uuml;ck&raquo;. Nachdem er 1968 ins Toggenburg
  zog, begann er mit dem Bildzyklus. &laquo;Damals wusste er wohl
  noch nicht so recht: Bin ich ein Maler oder nicht&raquo;, so
  Roman Menzi.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Obwohl Uelliger schon als Kind gerne gezeichnet hat, fand er erst
  nach der Heirat mit der Haushaltsangestellten Hanna Montfort aus
  Freiburg zur Existenz als Maler. Der Bildzyklus besch&auml;ftigte
  ihn denn auch nahezu zwei Jahre. 43 Bilder zeigen Winterszenen,
  danach folgen 26 Sommerszenen - die Reihenfolge ist von
  Uelliger vorgegeben. Einzige Sorge des Kurators war, ob der Platz
  im Dachsaal der Propstei reichen w&uuml;rde.
</p>
<h4>
  Unverwechselbarer Stil
</h4>
<p>
  Roman Menzi beschreibt die Bilder als urspr&uuml;nglich und
  unverwechselbar, von intensiver Farbigkeit. Zu den naiven Malern
  mag er den Autodidakten Karl Uelliger nicht so recht z&auml;hlen.
  &laquo;Er lebte nicht abgeschottet und war sehr belesen.&raquo;
</p>
<p>
  Verkauft werden an der diesj&auml;hrigen Ausstellung des Vereins
  Ereignisse Propstei St. Peterzell einzig die Fotodrucke von
  Michael Rast, die die
  &laquo;Sch&uuml;&uuml;rlil&uuml;&uuml;t&raquo; zeigen. Diese
  Figuren bestehen heute nicht mehr. Den Wert der gemalten Bilder
  sch&auml;tzt Roman Menzi auf je 3500 Franken.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Sie sind unverk&auml;uflich und bleiben im Besitz der
  Uelliger-Stiftung.
</p>
<div class="mpnl_hinweis">
  <a class="more" href="http://www.uelliger.ch">www.uelliger.ch</a>
</div>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1592479</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Thu, 19 Aug 2010 01:03:00 +0000</pubDate>
         <category>Neckertal</category>
         <title><![CDATA[Heidi und Knabenchor ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1592066</link>
         <description><![CDATA[    
 Beim diesj&auml;hrigen Programm des &laquo;Bruggekinos&raquo; in Brunnadern stehen Kinder im Zentrum. Die Veranstalter von &laquo;Kultur im Dorf&raquo; w&auml;hlten zwei Filme mit und f&uuml;r Kinder (und Erwachsene) aus. Um 16 Uhr startet der Anlass am Samstag, 21. August, mit der Neuverfilmung von &laquo;Heidi&raquo;.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br><br><p>
  Beim diesj&auml;hrigen Programm des &laquo;Bruggekinos&raquo; in
  Brunnadern stehen Kinder im Zentrum. Die Veranstalter von
  &laquo;Kultur im Dorf&raquo; w&auml;hlten zwei Filme mit und
  f&uuml;r Kinder (und Erwachsene) aus. Um 16 Uhr startet der
  Anlass am Samstag, 21. August, mit der Neuverfilmung von
  &laquo;Heidi&raquo;. Der Hauptfilm um 20 Uhr ist dann den
  S&auml;ngerknaben von Monsieur Mathieu gewidmet. Ein paar Jahre
  nach Ende des 2.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Weltkrieges tritt der desillusionierte Musiker Cl&eacute;ment
  Mathieu seine Anstellung als Erzieher in einem Internat f&uuml;r
  schwer erziehbare Jungen an. Obwohl er M&uuml;he mit den harten
  Regeln bekundet, macht er das Spiel scheinbar mit. Im Geheimen
  erteilt er den Knaben jedoch Musikunterricht und schliesslich
  erh&auml;lt er die Erlaubnis des Direktors einen Chor zu
  gr&uuml;nden. Wie jedes Jahr wird ab 18 Uhr mit Kinosuppe und
  Bruggeteller auch f&uuml;r das leibliche Wohl der Kinog&auml;nger
  gesorgt. (kru)
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1592066</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Thu, 19 Aug 2010 01:03:00 +0000</pubDate>
         <category>Neckertal</category>
         <title><![CDATA[Farbenspiel ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1592069</link>
         <description><![CDATA[   
 Ein pr&auml;chtiger Regenbogen spannte sich am Sonntagabend &uuml;ber B&auml;chli. Leser Gerhard Poschung hielt das Farbenspiel mit seiner Kamera fest. (red)  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br><br><p>
  Ein pr&auml;chtiger Regenbogen spannte sich am Sonntagabend
  &uuml;ber B&auml;chli. Leser Gerhard Poschung hielt das
  Farbenspiel mit seiner Kamera fest. (red)
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1592069</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Thu, 19 Aug 2010 01:02:59 +0000</pubDate>
         <category>Neckertal</category>
         <title><![CDATA[Chilbischiessen an vier Tagen ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1591707</link>
         <description><![CDATA[   Die Feldsch&uuml;tzengesellschaft Oberhelfenschwil f&uuml;hrt in diesem Jahr wiederum das traditionelle Chilbischiessen durch. Geschossen wird auf dem Schiessplatz Tobelacker am Freitag, 20. August, von 17 bis 20 Uhr, am Samstag, 21. und am Samstag, 28. August, jeweils von 8.30 bis 12 Uhr und von 13.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br><br><p>
  Die Feldsch&uuml;tzengesellschaft Oberhelfenschwil f&uuml;hrt in
  diesem Jahr wiederum das traditionelle Chilbischiessen durch.
  Geschossen wird auf dem Schiessplatz Tobelacker am Freitag, 20.
  August, von 17 bis 20 Uhr, am Samstag, 21. und am Samstag, 28.
  August, jeweils von 8.30 bis 12 Uhr und von 13.30 bis 17 Uhr
  sowie am Sonntag, 29. August, von 10 bis 12 Uhr. (sas)
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1591707</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Thu, 19 Aug 2010 01:02:59 +0000</pubDate>
         <category>Neckertal</category>
         <title><![CDATA[Tradition im Schützenhaus ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1591705</link>
         <description><![CDATA[  OBERHELFENSCHWIL. Rund 1000 Sch&uuml;tzen erwartet die Feldsch&uuml;tzengesellschaft Oberhelfenschwil zum Chilbischiessen, das seit rund 130 Jahren durchgef&uuml;hrt wird. Seit 1961 steht Thomas Stillhart diesem Anlass als Chef vor.   ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>OBERHELFENSCHWIL. Rund 1000 Sch&uuml;tzen erwartet die Feldsch&uuml;tzengesellschaft Oberhelfenschwil zum Chilbischiessen, das seit rund 130 Jahren durchgef&uuml;hrt wird. Seit 1961 steht Thomas Stillhart diesem Anlass als Chef vor. </b><br><br><p>
  Schiessen hat in Oberhelfenschwil eine lange Tradition. Im Jahre
  1777 wurde die Feldsch&uuml;tzengesellschaft gegr&uuml;ndet. Vor
  etwa 130 Jahren entwickelte sich die Tradition, am Chilbisonntag
  und Chilbimontag ein Freischiessen durchzuf&uuml;hren. Viele
  Leute seien gekommen, &laquo;um in sonniger Lage ihrem Hobby
  nachgehen zu k&ouml;nnen&raquo;, heisst es in der Chronik zum
  200-Jahr-Jubil&auml;um der Feldsch&uuml;tzengesellschaft.
</p>
<h4>
  Beteiligung stets gestiegen
</h4>
<p>
  1888 verzeichnete der organisierende Verein 85 Teilnehmer. Diese
  Zahl ist lange Zeit stetig angewachsen. Einen vorl&auml;ufigen
  H&ouml;hepunkt gab es 1969 mit 800 Teilnehmern. Nach einem kurzen
  Einbruch 1973 (689 Sch&uuml;tzen) stieg die Zahl weiter.
  &laquo;Seit 1987 haben wir immer mehr als 1000 Sch&uuml;tzinnen
  und Sch&uuml;tzen&raquo;, freut sich Thomas Stillhart, der den
  Anlass seit bald 50 Jahren organisiert. Einen vorl&auml;ufigen
  H&ouml;hepunkt verzeichneten die Feldsch&uuml;tzen 1995 mit 1200
  Sch&uuml;tzen.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Wie viele es bei der diesj&auml;hrigen Austragung sein werden,
  kann Thomas Stillhart nicht sagen. Er sch&auml;tzt auf mehr als
  1000. Vergleichszahlen aus dem letzten Jahr gibt es keine. Weil
  das Sch&uuml;tzenhaus in Oberhelfenschwil ein Schauplatz des
  Kantonalen Sch&uuml;tzenfestes war - dort wurde unter
  anderem der Sch&uuml;tzenk&ouml;nig ausgemacht -
  verzichtete der lokale Sch&uuml;tzenverein auf ihr
  Chilbischiessen.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  &laquo;Die Bev&ouml;lkerung hat viel Verst&auml;ndnis f&uuml;r
  uns und toleriert den L&auml;rm&raquo;, windet Thomas Stillhart
  den Oberhelfenschwilern ein Kr&auml;nzchen. Der aktive
  Sch&uuml;tze weiss, dass der Schiessl&auml;rm andernorts zu
  Problemen f&uuml;hrt.
</p>
<h4>
  Vieles hat sich ge&auml;ndert
</h4>
<p>
  Thomas Stillhart, der seit seiner Lehre auf der
  Gemeindeverwaltung Oberhelfenschwil ein aktiver Sch&uuml;tze ist,
  stand der Feldsch&uuml;tzengesellschaft mehr als zwei Jahrzehnte
  als Pr&auml;sident vor. Viel hat sich ge&auml;ndert, seit er die
  Leitung des Chilbischiessens &uuml;bernommen hat.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Fr&uuml;her habe man ein Zelt am Sch&uuml;tzenhaus anbauen
  m&uuml;ssen. Das heutige Sch&uuml;tzenhaus ist aber genug gross.
  Stolz ist Thomas Stillhart auch auf die elektronische
  Trefferanzeige. Der administrative Aufwand ist immer kleiner
  geworden. &laquo;Fr&uuml;her mussten wir f&uuml;r jeden
  Sch&uuml;tzen von Hand ein Standblatt schreiben. Das konnten wir
  anhand der Anmeldungen vorbereiten&raquo;, erinnert sich der
  Chef.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Heute wird die Lizenz des Sch&uuml;tzen eingescannt und das
  Standblatt innerhalb weniger Sekunden ausgedruckt. Trotz 1000
  Sch&uuml;tzen, die ihr Programm von zwei Probesch&uuml;ssen und
  zehn Sch&uuml;ssen auf acht Scheiben absolvieren, kommt es kaum
  zu Wartezeiten. &laquo;Viele Sch&uuml;tzen kommen immer am
  gleichen Schiesstag&raquo;, weiss Thomas Stillhart. Weil viele
  berufst&auml;tig sind oder an anderen Schiessen teilnehmen,
  verzichtet man aufs Schiessen am Sonntagnachmittag. Viele
  Sch&uuml;tzen kommen von ausw&auml;rts.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  &laquo;Wenn wir die Anl&auml;sse von anderen Vereinen besuchen,
  kommen diese auch zu uns&raquo;, erkl&auml;rt Thomas Stillhart
  eine ungeschriebene Sch&uuml;tzenregel.
</p>
<h4>
  Sport steht im Vordergrund
</h4>
<p>
  Er weist noch auf einen anderen Unterschied zu fr&uuml;her hin.
  &laquo;Damals sind die Sch&uuml;tzen mit ihren Familien gekommen.
  Die M&auml;nner gingen ins Sch&uuml;tzenhaus, die Frauen und
  Kinder besuchten die Chilbi.&raquo; Heute stehe der sportliche
  Aspekt mehr im Vordergrund. Wobei auch die Kameradschaft nicht zu
  kurz komme.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Das Chilbischiessen ist eine grosse Einnahmequelle f&uuml;r die
  Feldsch&uuml;tzengesellschaft und ein grosser Teil davon wird in
  der Festwirtschaft erarbeitet.
</p>
<p>
  Das hohe sportliche Niveau zeigt sich bei den Resultaten.
  &laquo;Etwa 70 Prozent aller Sch&uuml;tzen machen bei uns eine
  Auszeichnung&raquo;, sagt Thomas Stillhart. Abzeichen werden
  dabei kaum mehr gew&uuml;nscht, viel lieber nehmen die
  Sch&uuml;tzen f&uuml;r ihre guten Leistungen eine Kranzkarte in
  Empfang, was einem Geldwert entspricht. Die Besten in jeder
  Kategorie erhalten zudem eine Pr&auml;mienkarte im Wert von
  f&uuml;nfzig Franken.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Diese wird den Gewinnern zugeschickt und nicht mehr
  pers&ouml;nlich bei einem Absenden &uuml;berreicht - wie
  damals, als sich die Sch&uuml;tzen auf dem Platz vor dem Hotel
  R&ouml;ssli versammelten und sogar die Musikgesellschaft
  aufgespielt hatte.
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1591705</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Tue, 17 Aug 2010 01:04:41 +0000</pubDate>
         <category>Neckertal</category>
         <title><![CDATA[Geissen gehen freiwillig zum Melken ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1590808</link>
         <description><![CDATA[  Im letzten Winter hat Andreas H&auml;ssig seine Produktion von Kuh- auf Ziegenmilch umgestellt. Am vergangenen Wochenende zeigte er seinen Betrieb der &Ouml;ffentlichkeit und rund 2000 Personen kamen in den Stall.   ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Im letzten Winter hat Andreas H&auml;ssig seine Produktion von Kuh- auf Ziegenmilch umgestellt. Am vergangenen Wochenende zeigte er seinen Betrieb der &Ouml;ffentlichkeit und rund 2000 Personen kamen in den Stall. </b><br><br><p>
  OBERHELFENSCHWIL. Von K&uuml;hen zu Geissen - kein leichter
  Entscheid. Ein Ziegenzuchtbetrieb stellt ganz andere
  Anforderungen. Baulich blieb im Stall der Familie H&auml;ssig auf
  dem Oberhelfenschwiler F&uuml;berg kein Stein auf dem anderen.
  Nun sind 69 Appenzeller- und Toggenburger Jungziegen im neuen
  Stall eingezogen, 20 weitere warten noch im Aufzuchtstall bis sie
  zum ersten Mal gemolken werden k&ouml;nnen.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Der Stall, so Andreas H&auml;ssig, sei f&uuml;r 110 Ziegen
  ausgelegt und rund 200 Liter Milch werden bei Vollbelegung dann
  t&auml;glich den Hof verlassen. Fr&uuml;her war das
  Ziegenz&uuml;chten ein Hobby seiner Frau, sagt der Landwirt,
  jetzt ist es der Haupterwerbszweig des F&uuml;berg-Hofs.
</p>
<h4>
  80 Liter Ziegenmilch pro Tag
</h4>
<p>
  Momentan melkt H&auml;ssig rund 80 Liter pro Tag: &laquo;Das
  h&auml;ngt vom Alter der Ziegen ab und der Jahreszeit. Eine Ziege
  gibt etwa einen halben bis eineinhalb Liter Milch pro Melkung.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  &raquo; H&auml;ssig hat sich intensiv mit der Umstellung
  besch&auml;ftigt: &laquo;Den Stall habe ich selbst geplant, es
  gibt ja nicht sehr viele Beispielst&auml;lle bei denen man sich
  umsehen kann und jeder ist anders.&raquo; Doch er glaubt den
  optimalen Ablauf f&uuml;r das Melken gefunden zu haben: Alle
  Geissen versammeln sich kurz vor der Melkzeit in der einen
  H&auml;lfte des Stalls.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Dann l&auml;sst H&auml;ssig 12 Ziegen in den Melkstand, den sie
  wegen der bereitliegenden Futterration freiwillig und regelrecht
  erst&uuml;rmen.
</p>
<h4>
  12 Ziegen in 10 Minuten
</h4>
<p>
  Ein Dutzend Ziegen werden dann innert zehn Minuten mit der
  Melkmaschine gemolken. Die abgefertigten Ziegen verlassen den
  Melkstand und werden &uuml;ber eine Br&uuml;cke in die zweite
  H&auml;lfte des Stalls geleitet. So hat der Bauer die
  Gew&auml;hr, dass alle Tiere gemolken werden.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Die Milch f&uuml;hrt H&auml;ssig zwei Mal pro Woche in eine
  K&auml;serei nach Gonten, wo sie zu verschiedenen
  Ziegenmilchprodukten verarbeitet wird. Diese Produkte sind unter
  anderen auch im stets ge&ouml;ffneten Hofl&auml;deli der Familie
  H&auml;ssig zu kaufen.
</p>
<p>
  Andreas H&auml;ssig ist w&ouml;chentlich in Wattwil (am Samstag)
  und in Lichtensteig (am Dienstag) am Marktstand anzutreffen.
  Ausserdem verkaufen H&auml;ssigs auch Gitzifleisch. Eine
  Delikatesse, sagt H&auml;ssig, ausserdem fett- und
  cholesterinarm.
</p>
<h4>
  2000 Interessierte kamen
</h4>
<p>
  Die Tage der offenen T&uuml;r am Wochenende auf dem F&uuml;berg
  erregten grosses Interesse. F&uuml;r 1500 Personen habe man sich
  vorbereitet, sagte Andreas H&auml;ssig gestern morgen. Aber es
  habe nicht gereicht. Auf rund 2000 Personen sch&auml;tzte er den
  Aufmarsch: &laquo;Den Autonummern nach sind sie aus der halben
  Schweiz gekommen und sogar aus dem Vorarlbergischen.&raquo; Viele
  Familien seien dagewesen, ein gemischtes Publikum aus
  b&auml;uerlichen und nichtb&auml;uerlichen Kreisen, so
  H&auml;ssig: &laquo;Geissen sind eben anziehend.&raquo;
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1590808</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Mon, 16 Aug 2010 01:02:47 +0000</pubDate>
         <category>Neckertal</category>
         <title><![CDATA[1000 Jahre für einen Meter Höhe ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1589909</link>
         <description><![CDATA[  Mit der zweiten Etappe des Aufwertungsprojektes Salomonstempel ist die Wiederherstellung des Hochmoors in Ebnat-Kappel abgeschlossen. K&uuml;nftig plant Pro Natura St. Gallen/Appenzell die Eingriffe auf ein Mal Ausholzen pro Jahr zu beschr&auml;nken.   ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Mit der zweiten Etappe des Aufwertungsprojektes Salomonstempel ist die Wiederherstellung des Hochmoors in Ebnat-Kappel abgeschlossen. K&uuml;nftig plant Pro Natura St. Gallen/Appenzell die Eingriffe auf ein Mal Ausholzen pro Jahr zu beschr&auml;nken. </b><br><br><p>
  Ebnat-Kappel. Die Torfschicht eines Hochmoors w&auml;chst gerade
  mal einen Millimeter pro Jahr. Bis ein Meter Torf entsteht,
  dauert es 1000 Jahre. Das Regenerationsprojekt von Pro Natura St.
  Gallen/Appenzell sei denn auch ein Projekt f&uuml;r die Zukunft,
  f&uuml;r die n&auml;chste Generation, sagte Projektleiter
  Christian Meienberger am Samstag anl&auml;sslich einer
  &ouml;ffentlichen F&uuml;hrung durch den Salomonstempel.Vor gut
  einem Monat konnte die zweite Etappe des Projektes mit einem
  Budget von 115 000 Franken (beide Etappen) abgeschlossen werden.
  Die Kosten trug haupts&auml;chlich der Bund.
</p>
<h4>
  Eine Moor-Ruine
</h4>
<p>
  Das Gebiet Chellen und Salomonstempel bildet eine Moorlandschaft
  von nationaler Bedeutung. &laquo;Es ist eine der besten, die wir
  im Kanton St. Gallen haben&raquo;, sagt Christian Meienberger.
  Doch wurde das Hochmoor Salomonstempel durch den Abbau von Torf,
  der vor allem auch w&auml;hrend des Zweiten Weltkrieges
  Hochkonjunktur hatte, stark beeintr&auml;chtigt.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Das Bundesamt f&uuml;r Umwelt, Wald und Landschaft empfahl jedoch
  im Salomonstempel, ein Aufwertungs- und Regenerationsprojekt in
  Angriff zu nehmen. Ziel war, durch die Sanierung des
  Wasserhaushaltes den Salomonstempel langfristig als
  funktionierendes Hochmoor zu erhalten. Der Abbau des
  Torfk&ouml;rpers sollte gestoppt werden, damit sich die typische
  Hochmoorvegetation erneuern konnte. Pro Natura St.
  Gallen/Appenzell setzte die erste Etappe des Sanierungsprojektes
  zwischen 2007 und 2008 um.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Unter der Leitung des Revierf&ouml;rsters Reto H&auml;nni wurde
  die Moorfl&auml;che ausgelichtet. Bestehende Gr&auml;ben, die das
  auf der Wasserscheide zwischen dem Thurtal und Neckertal liegende
  Moor entw&auml;sserten, wurden mit Spundw&auml;nden aus Holz
  aufgestaut. &laquo;Das Holz ist im Torf luftdicht verschlossen
  und st&auml;ndig nass, deshalb verfault es nicht&raquo;,
  erkl&auml;rt Christian Meienberger. Auch f&uuml;r die zweite
  Etappe wurden wieder mehrere Spundw&auml;nde vergraben.
</p>
<h4>
  150 Kubikmeter umgelagert
</h4>
<p>
  Zudem wurde ein bestehender Graben durch Torf aus dem Hochmoor
  selber aufgef&uuml;llt. &laquo;Wir trugen rund 150 Kubikmeter
  Torf von einem intakten Moorzug ab und f&uuml;llten damit den
  Graben auf&raquo;, sagt Christian Meienberger. Auch typische
  Pflanzen, wie Heidelbeere und Torfmoos wurden in die neue
  Fl&auml;che gesetzt. Bereits nach vier Wochen konnten sich die
  Teilnehmerinnen und Teilnehmer der F&uuml;hrung vom Samstag
  - teils mit nassen F&uuml;ssen - davon
  &uuml;berzeugen, wie sich das Wasser aufstaute. Darin stehende
  Jungb&auml;ume gehen langsam ein.
</p>
<p>
  Daf&uuml;r wird sich das Torfmoos ausbreiten und f&uuml;r das
  typische saure Klima des Hochmoors sorgen. Die Wurzeln der
  Hochmoorvegetation reichen im Unterschied zu derjenigen des
  Flachmoores nicht bis auf den Untergrund unterhalb der
  Torfschicht. Deshalb m&uuml;ssen sie mit den N&auml;hrstoffen im
  Torfboden vorlieb nehmen und das sind nur wenige. Daf&uuml;r gibt
  es umso mehr Wasser, das das Torfmoos zus&auml;tzlich speichert.
  Torfmoose k&ouml;nnen die wenigen N&auml;hrstoffe besser
  aufnehmen und geben daf&uuml;r S&auml;ure an den Boden ab.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Diese Umst&auml;nde f&uuml;hren zu denkbar schlechten
  Lebensbedingungen f&uuml;r Pflanzen.
</p>
<p>
  &laquo;Im Hochmoor Salomonstempel gibt es nur rund 20
  Pflanzenarten, jedoch sind dies Spezialisten, die es sonst
  nirgends gibt&raquo;, sagt der Projektleiter Christian
  Meienberger. Und dies sei der spezielle Beitrag von Hochmooren
  zur Biodiversit&auml;t und mache diese Landschaften wertvoll. Um
  das sanierte Hochmoor langfristig zu erhalten, ist ein
  j&auml;hrliches Ausholzen geplant. Die nachwachsenden B&auml;ume
  w&uuml;rden dem Moor zu viel Wasser entziehen.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  &laquo;Zwar ist es nicht m&ouml;glich, den Urzustand des
  Hochmoors Salomonstempel wieder herzustellen, doch k&ouml;nnen
  wir einen Schritt in die richtige Richtung machen&raquo;, so
  Christian Meienberger.
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1589909</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Mon, 16 Aug 2010 01:02:47 +0000</pubDate>
         <category>Neckertal</category>
         <title><![CDATA[IG Pro Schule Dicken löst sich auf ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1589921</link>
         <description><![CDATA[  Referendum zur Schulvereinbarung mit St. Peterzell ja oder nein - dies die Gretchenfrage der IG Pro Schule Dicken an die Bev&ouml;lkerung von Dicken. Bereits seit einer Woche gehen die Dritt- bis Sechstkl&auml;ssler von Dicken nach St. Peterzell.   ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Referendum zur Schulvereinbarung mit St. Peterzell ja oder nein - dies die Gretchenfrage der IG Pro Schule Dicken an die Bev&ouml;lkerung von Dicken. Bereits seit einer Woche gehen die Dritt- bis Sechstkl&auml;ssler von Dicken nach St. Peterzell. </b><br><br><p>
  Dicken. Seit einer Woche gehen 16 Dickener Schulkinder der 3. bis
  6. Klassen nach St. Peterzell in die Schule. Noch 20
  Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler werden vom Kindergarten bis in
  die zweite Klasse in Dicken beschult. Die entsprechende
  Schulvereinbarung zwischen den Primarschulgemeinden Dicken und
  St. Peterzell liegt bis zum 18. August in der Gemeindeverwaltung
  Neckertal auf. Wer gen&uuml;gend Unterschriften sammelt,
  k&ouml;nnte dagegen das fakultative Referendum ergreifen. Doch
  vorerst entschied sich die Dickener Bev&ouml;lkerung dagegen.
</p>
<h4>
  IG Pro Schule Dicken
</h4>
<p>
  Die im Februar von den drei ehemaligen Schulr&auml;ten
  Hans-J&uuml;rg Bleiker, Silvia D&auml;twyler und Paul Hess ins
  Leben gerufene IG Pro Schule Dicken rief am Freitagabend zur
  Informationsveranstaltung auf. Die Schulvereinbarung wurde dabei
  von den Anwesenden rund 20 Personen rege diskutiert. Der
  Sch&uuml;lertransport war der gr&ouml;sste Knackpunkt. Dabei
  insbesondere die Posthaltestelle Dicken.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Seit das ehemalige Postgeb&auml;ude privaten Besitzern
  geh&ouml;rt, ist die Haltestelle in Richtung Dorfbrunnen verlegt
  worden. F&uuml;r Kinder, die dort ein- und aussteigen oder am
  Brunnen spielen, k&ouml;nnte jedoch der Strassenverkehr
  gef&auml;hrlich werden. Zudem fehlt auch eine &Uuml;berdachung,
  die die Kinder vor Regen sch&uuml;tzt. Ein Problem -
  &laquo;da unsere Kinder schliesslich den ganzen Tag in denselben
  Kleidern verbringen m&uuml;ssen&raquo;, so ein Votant. Das
  Problem der Postautohaltestelle Dicken will gem&auml;ss Andrea
  Perks die Gemeinde nun l&ouml;sen.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Die Kosten der Fremdbeschulung von 10 000 Franken pro
  Sch&uuml;ler und Schuljahr gaben keinen Anlass zu Diskussionen.
  Da beide Schulgemeinden in der Gemeinde Neckertal liegen, kommt
  ohnehin dieselbe Beh&ouml;rde f&uuml;r die Kosten auf.
</p>
<h4>
  Kein Referendum
</h4>
<p>
  Mit einer Mehrheit an Nein-Stimmen, bei vielen Enthaltungen,
  lehnten die Anwesenden ab, das Referendum gegen die
  Schulvereinbarung zu ergreifen. Im Zuge l&ouml;st sich die IG Pro
  Schule Dicken wieder auf.
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1589921</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Sat, 14 Aug 2010 01:02:06 +0000</pubDate>
         <category>Neckertal</category>
         <title><![CDATA[Sonnenuntergänge in der Metzgerei ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1589316</link>
         <description><![CDATA[  HEMBERG. Fr&uuml;her lagen Sch&uuml;blig, Siedfleisch und Salami im Schaufenster der ehemaligen Hemberger Metzgerei. Bald aber werden dort Fotografien von Gerhard Poschung ausgestellt sein - vom S&auml;ntis, Hemberger Sonnenunterg&auml;ngen oder schottischen Schafen.   ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>HEMBERG. Fr&uuml;her lagen Sch&uuml;blig, Siedfleisch und Salami im Schaufenster der ehemaligen Hemberger Metzgerei. Bald aber werden dort Fotografien von Gerhard Poschung ausgestellt sein - vom S&auml;ntis, Hemberger Sonnenunterg&auml;ngen oder schottischen Schafen. </b><br><br><p>
  Vor einiger Zeit trat Heinz Keller, Besitzer der Liegenschaft
  &laquo;L&ouml;wen&raquo;, an den Hemberger Fotograf Gerhard
  Poschung heran mit dem Vorschlag, eine kleine Ausstellung
  einzurichten. Und zwar im Raum unterhalb des Restaurants
  L&ouml;wen, in der einstigen Metzgerei. Diese wurde im Zuge der
  allgemeinen Renovierungsarbeiten umgestaltet und das Zimmer
  l&auml;sst sich nun vielf&auml;ltig nutzen. Gerhard Poschung fand
  an der Idee Gefallen und sagte zu. Ein bestimmtes Thema war nicht
  vorgeben und so konnte er nach Lust und Laune w&auml;hlen.
</p>
<p>
  &laquo;F&uuml;r einmal habe ich mich nicht an ein besonderes
  Thema gehalten, sondern einfach meine pers&ouml;nlichen
  Lieblingsbilder ausgew&auml;hlt&raquo;, meint Gerhard Poschung.
  Demzufolge unterschiedlich sind die Sujets. Ein Foto vom Alpstein
  h&auml;ngt gleich neben einer Aufnahme von den &Auml;usseren
  Hybriden (Schottland), Blumenbilder schm&uuml;cken eine weitere
  Wand. Zus&auml;tzlich werden kleinere Bilder ins Schaufenster
  kommen, gewissermassen um Passanten auf die Ausstellung
  &laquo;gluschtig&raquo; zu machen.
</p>
<h4>
  Poschungs Heimatfotos
</h4>
<p>
  Seit knapp 30 Jahren wohnt der Fotograf Gerhard Poschung zusammen
  mit seiner Frau in B&auml;chli. In dieser Zeit sind zahlreiche
  Bilder von Hemberg, Neckertal und dem Appenzellerland entstanden.
  Immer wieder war er aber auch ausserhalb der Ostschweiz unterwegs
  und so erg&auml;nzen Fotografien aus Tibet, Russland und andern
  Teilen der Welt seine Sammlung. Bereits fr&uuml;her hat Gerhard
  Poschung seine Werke ausgestellt.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  So zum Beispiel anfangs der Neunzigerjahre in einem Postwaggon
  der Appenzeller Bahnen, der an verschiedenen Orten Halt machte.
  Im Zentrum dieser Ausstellung waren Impressionen aus dem
  Alpstein. Oder sein letztes Projekt &laquo;Blumenbilder&raquo;,
  das 2004 in Zusammenarbeit mit dem Floristik Atelier Brunnadern
  realisiert wurde. Der Titel der Ausstellung ist selbstredend, zu
  sehen waren zahlreiche Detailaufnahmen von Pflanzen.
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  Weitere Objekte kommen dazu
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  Es wird wohl noch einige Zeit dauern, bis die Ausstellung
  definitiv ihre T&uuml;ren &ouml;ffnen kann. Im Augenblick sind
  n&auml;mlich die Strassenarbeiten an der angrenzenden
  Wattwilerstrasse noch im vollen Gang. &laquo;Sp&auml;testens ab
  der Einweihung des Kirchgemeindesaals im Herbst wird die
  Ausstellung aber offen sein&raquo;, meint Gerhard Poschung. Bis
  dahin sollen weitere Objekte dazu kommen. Kleinere Fotodrucke und
  Postkarten werden zum Verkauf angeboten und St&uuml;hle laden zum
  Verweilen ein.
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<div class="mpnl_hinweis">
  Gerhard Poschung zeigt gerne jetzt schon die Ausstellung:
  Anmeldung unter 071 377 25 05.
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